HILTON-HOTELS: NEIN ZUM SEXHANDEL MIT KINDERN

Es ist schockierend. Hilton, eine der angesehensten Hotelketten der Welt, macht sich in ihren eigenen Einrichtungen zur Komplizin bei der sexuellen Ausbeutung von Kindern! 

Hotels gehören zu den Schauplätzen, auf denen Kindersklaven durch brutale Zuhälter verkauft werden. Und Hilton hat es bis jetzt noch nicht einmal für nötig befunden, einen Internationalen Verhaltenskodex zu unterzeichnen, der den Hotels vorschreibt, ihr Personal dazu auszubilden, Mädchen und Frauen, die in die Sex-Industrie hineingezwungen worden sind, zu entdecken, zu melden und zu unterstützen. Hiltons Entschluß, zu handeln, würde gewaltige Folgen haben: wenn die Hotelkette den Verhaltenskodex unterzeichnen würde, würde diese Maßnahme ein Netzwerk von Hilton-Angestellten in 77 Ländern und 32 000 Hotels schaffen, welche gegen den Vergewaltigungshandel von Frauen und Kindern vorgehen würden. 

Es gibt keine Zeit zu verlieren bei der Beendigung dieses grauenvollen Handels. Unterzeichnen Sie die Petition an Hilton mit der Aufforderung, den Verhaltenskodex für den Schutz der Kinder vor sexueller Ausbeutung in der Reise- und Tourimusbranche umzusetzen! Sobald wir 250 000 Unterschriften erreichen, werden wir Zeitungsanzeigen in Mc Lean, VA, USA veröffentlichen, der Stadt, in welcher der Geschäftsführer Chris Nassetta von Hilton lebt und arbeitet. 


Der ECPAT Verhaltenskodex zum Schutz von Kindern vor sexueller Ausbeutung in der Reise - und Tourismusbranche veranlaßt Hotels dazu, ihre Mitarbeiter darin auszubilden, Opfer des Vergewaltigungshandels und der Minderjährigenprostitution zu erkennen, ihre Gäste über die Gefahren des Sex-Tourismus zu unterrichten, mit den örtlichen Überwachungsbehörden zusammenzuarbeiten und sich für die Opferrechte einzusetzen. Es funktioniert so, daß es eine erste Verteidigungslinie gegen den Sex-Tourismus rund um die Welt schafft. Zum gegenwärtigen Zeitpunkt betrifft der Kodex 30 Millionen Touristen im Jahr und erhöht die Chancen, die Schlepper festzunehmen und denjenigen zu helfen, die in die Fallen dieses Handels geraten sind.

Nachdem Bordelle in Hilton-Hotels in Irland und China gefunden wurden, wurden Tausende Protestbriefe an die Hilton-Kette gesendet, und Hilton erkannte die Notwendigkeit an, das Problem der Kinderprostitution anzusprechen. Bis zum heutigen Tage wurden jedoch keine konkreten Schritte unternommen. Durch die Beschämung des Hilton Geschäftsführers Nassetta in seiner eigenen Heimatstadt mit einer Fülle von Zeitungsanzeigen und durch Anrufe bei ihm mit der Aufforderung, den KODEX umzusetzen, könnten wir ihn und seine Angestellten dazu zwingen, weltweit Kinder auf höchst wirkungsvolle Art zu schützen.

Irgendwann in unserem Leben werden viele von uns ein Hotel besuchen. Wer von uns würde sich behaglich fühlen, wenn er sich in einem Raum aufhielte, wo, ganz in der Nähe, minderjährige Mädchen an Männer verkauft werden und gezwungen werden, Sex zu haben? Sextourismus, welcher Frauen und Mädchen ausbeutet, zieht Nutzen aus dem Verhalten von Hotelpersonal, das wegschaut oder ein Bestechungsgeld erhält dafür, daß es beide Augen schließt. Wir benötigen Hotels, die eine Null-Toleranz-Politik gegenüber Kinderausbeutung in ihren Einrichtungen durchsetzen.

Bis zum heutigen Tage haben 900 Gesellschaften rund um den Erdball den “Kodex” unterzeichnet. Die Hotelbetreiber der Radisson und Country Inn Suites haben den Kodex schon unterzeichnet. Hilton ist unter Druck, ihrem Beispiel Folge zu leisten. Klicken Sie den Link, um Hilton zu drängen, den Kampf gegen Sex-Tourismus zu unterstützen 


Jeden Tag werden Hunderte von Mädchen rund um den Globus in die sexuelle Sklaverei gezwungen. Unser globaler Ruf nach Verantwortlichkeit und Ausbildung in der größten Hotelkette der Welt kann eine gewaltige Lücke in diesen würdelosen Handel reißen.



Rufen Sie Hilton dazu auf die sexuelle Ausbeutung von Kindern in ihren Hotels zu stoppen (auf Englisch):
http://www.change.org/petitions/view/tell_hilton_to_prevent_child_prostitution_in_their_hotels 



Ein Hilton-Hotel in China wurde von der Polizei geschlossen, nachdem im Untergeschoss ein Bordell ausgehoben wurde (auf Englisch):
http://www.telegraph.co.uk/finance/china-business/7844335/Hilton-hotel-closed-by-Chinese-police-over-prostitution-charges.html 



"Der Kodex", der von der internationalen Organisation Ecpat ins Leben gerufen wurde: (auf Englisch) 
http://www.ecpat.net/ei/Programmes_CST.asp?action=set_language&language=en 

Deutsche Webseite von Ecpat:
http://www.ecpat.de/ 

Reisebranche startet Kampagne gegen sexuelle Gewalt
http://www.google.com/hostednews/afp/article/ALeqM5hFErqj2EkrvtkZ5ne6foDLaNdAoA


Petition hier mitzeichnen (Online): http://www.avaaz.org/de/hilton_sign_now/



An Chris Nassetta, Geschäftsführer der Hilton-Gruppe:
Wir rufen Sie auf den Internationalen Verhaltenskodex zum Schutz der Kinder vor sexueller Ausbeutung im Tourismus umgehend einzuführen und durchzusetzenn. Wir fordern, dass Hiltons Hotelpersonal ausgebildet wird, um die Opfer des Menschenhandels zu erkennen und zu melden, Gäste über Sexhandel aufzuklären und mit Lieferanten und Partnern zu arbeiten, um den Sexhandel mit Kindern zu beenden.

Petition hier mitzeichnen (Online): http://www.avaaz.org/de/hilton_sign_now/



Quelle: Avaaz.org

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Wir werden belogen! von Chris Jacobs steht unter einer Creative Commons Namensnennung-Keine Bearbeitung 3.0 Österreich Lizenz.

Neues Projekt auf "Allesluege.at.vu" gestartet - Aufruf zum mitmachen

Hallo ihr Lieben,

der Winter kommt und es wird kalt! Im Oktober hat es schon an die 5 Grad C und es liegt Schnee bis auf 600 Meter in vielen Regionen Europas. Schnell in die warme Jacke Handschuhe an und Haube auf, damit wir uns nicht erkälten. Weiter geht´s ins vorgeheizte Auto, die Heizung zu Hause läuft natürlich auch, damit wir nicht frieren, wenn wir am Abend heim kommen......

Leider können sich so einen Luxus viele Leute nicht leisten. Manche haben nicht mal ein Dach übern Kopf und kämpfen täglich ums Überleben. ...

Hier klicken und alles über unser neues Projekt:"Schau nicht weg!!!" lesen!

Der Standard und die Bilderberger

Wir haben heute auf unserer Facebook-Page folgenden Bericht vom Standard, einer österreichischen Tageszeitung gepostet. Es wunderte uns sehr, dass eine Zeitung, deren Chefredakteur ein Bilderberger ist, solche Berichte erlaubt.

http://derstandard.at/1285200656759/derStandardat-Interview-Banken-erfinden-Geld-aus-Luft

Warum das Finanzsystem ein Betrugsmodell ist, was Bilanzen damit zu tun haben und warum der ultimative Crash droht, erklärt der Wiener Wirtschaftwissenschafter Franz Hörmann
Für Franz Hörmann, Professor an der Wirtschaftsuniversität in Wien, ist die Zeit der Banken und des Geldes vorbei. Ein Paradigmenwechsel sowohl in den Wirtschaftswissenschaften, als auch in gesamtgesellschaftlicher Hinsicht, ist für ihn unumgänglich. Im Gespräch mit derStandard.at erklärt er, warum wir die Banken getrost ignorieren können, die freien Märkte "Blasenmaschinen zum Missbrauch für die Eliten" sind und noch in den nächsten drei Jahren der Zusammenbruch des gesamten Systems droht.

derStandard.at: Sie gehen davon aus, dass sich Gesellschaft und Wirtschaft in den kommenden Jahren völlig verändern werden. Hat unser derzeitiges Finanz- und Wirtschaftssystem ausgedient?

Franz Hörmann: Definitiv in jeder Hinsicht. Weil wir aus Sicht der Rechts- und Wirtschaftswissenschaften Modelle verwenden, die auf die alten Römer zurückgehen. Das Zinseszinssystem stammt aus dem zweiten vorchristlichen Jahrtausend, die doppelte Buchhaltung aus dem 15. Jahrhundert. Und es gibt keinen Bereich unserer Gesellschaft und der Wissenschaften, wo Methoden dieses Alters überhaupt noch ernst genommen werden. Aber es dient dazu, gesellschaftliche Eliten mächtig und reich zu erhalten, deswegen ändert sich nichts.

derStandard.at: Läutete die Krise nun ein Umdenken ein?

Hörmann: Das denke ich schon. Die heutige Krise geht von den Banken aus. Banken erfinden im Kreditprozess Geld. Wenn man aber Geld aus Luft erfindet und das, was vorher noch nicht existiert hat, verzinst weiter gibt und dinglich absichern lässt, dann ist das, wenn das Geschäftsmodell schief geht, in Wahrheit ein Enteignungsmodell. Das ist auch der Hintergrund des Bankgeheimnisses. Banken können überhaupt nicht offenlegen, wo beispielsweise die Zinsen für Sparbücher, Bausparverträge oder Sonstiges herkommen. Denn wenn sie das täten, müssten sie zugeben, dass das alles in Wirklichkeit verkettete Pyramidenspiele sind. Diese verdeckte Geldmengenausweitung hat mit der doppelten Buchführung begonnen. Weil wenn man mit Geld eine Sache kauft, dann wechselt das Geld in Wahrheit den Besitzer. Der Verkäufer hat das Geld, der Käufer hat die Sache. Ab dem Moment ist die Sache aus wissenschaftlicher Sicht nicht mehr in Geld bewertbar. Trotzdem schreiben wir diese Geldbeträge in Bilanzen rein.

derStandard.at: Den Banken und dem Finanzsystem zu vertrauen ist also ein Fehler?

Hörmann: Das Vertrauen ist ja in den letzten Jahren von den Banken systematisch missbraucht worden. Es gibt ein systemisches Betrugsmodell einer Institution, der in unserem Wirtschaftssystem das Monopol zur Geldschöpfung über Kredite eingeräumt wird. Solange man mit Eigenkapital als Sicherheit zur Bank geht und die erzeugt aus Luft echtes Geld, das eine Zahlungsmittelfunktion hat, haben wir ein Problem. Eigenkapital ist eben kein Geld, es ist eine Rechengröße. Nach irgendwelchen Regeln wird die Aktivseite bewertet und dann die Schulden abgezogen. Wenn ich ein drei Meter langes Brett habe und ziehe ein zwei Meter langes Brett ab, dann hab ich immer noch kein ein Meter langes Brett, ich habe eine Differenz. Wenn ich ein ein Meter langes Brett haben will, dann muss ich die zwei Meter abschneiden. Ökonomisch heißt das, ich muss die Aktiva liquidieren, damit ich das Geld kriege. Zu Liquidationserlösen sind aber alle Unternehmen weltweit pleite. Auch Staaten können sich daher in Wirklichkeit gar nicht verschulden. Ein Staat, wenn man ihn als Summe des gesamten Geldflusses versteht, wo soll sich der verschulden? Warum gerade bei einer Privatbank? Ein Staat müsste sein Geld eigentlich selbst erzeugen, und zwar basisdemokratisch.

derStandard.at: Was ist dann von einer Rettung wie im Falle Griechenlands zu halten?

Hörmann: Die europäischen Länder haben nicht unbedingt die Griechen gerettet, sondern ihre eigenen, in erster Linie die deutschen Banken, die hier absurde Kredite vergeben haben. Die Zusammenhänge sind auch völlig absurd, wenn man sich Folgendes überlegt: Der Staat verschuldet sich bei den Banken, um die Zinsen der Schulden, die er bei den Banken hat, zu begleichen oder um die Banken zu retten, bei denen er selber Schulden hat. Da versteht ja keiner mehr, wer eigentlich bei wem Schulden hat und was Schulden eigentlich sind.

derStandard.at: Die Systemrelevanz von Banken und das "too big to fail"-Argument und die Bankenrettungspakete sind für Sie also reines Eigeninteresse?

Hörmann: Das "Too big to fail" ist ja ein Geschäftsmodell. Es gibt erwiesenermaßen die gezielte Absicht, Banken durch Übernahmen immer größer zu machen, damit sie "too big to fail" werden. Die Verknüpfungen zwischen Finanzwirtschaft und Politik sind enorm. Eigentlich kann man Regierungen, die aus aktiven oder früheren Mitarbeitern des Finanzsystems bestehen, gar nicht ernst nehmen. Da hat es zumindest eine mutige Aktion gegeben, nämlich das Eigentum der Oesterreichischen Nationalbank zu verstaatlichen und damit die Nationalbank von jenen Banken unabhängig zu machen, die sie prüfen sollte. Aber die Geldpolitik macht nun einmal nicht die OeNB sondern die EZB. Die Bankenrettungspakete sind überhaupt wahnsinnig witzig: Die Banken wurden nicht gerettet, es gibt nur einen Plan für die Zukunft, von dem man heute schon weiß, dass er nicht funktionieren wird, denn die Gelder müssen ja erst in den kommenden "Sparpaketen" mittels Steuererhöhungen von den Bürgerinnen und Bürgern einkassiert werden. Die Banken sind rund um den Globus pleite. Darum kann man getrost so tun, als ob es sie nicht mehr gäbe.

derStandard.at: Aber noch gibt es sie.

Hörmann: Wenn wir uns die Kredite anschauen, können wir sie ignorieren. 1969 hat ein amerikanischer Architekt einen Prozess gewonnen, weil er seinen Hypothekenkredit nicht zurückzahlen wollte. Er hat sich auf den Rechtsgrundsatz berufen, dass in einer Leihe, wo ein Gegenstand erst entsteht, der vorher noch nicht vorhanden war, dieser Gegenstand auch nicht zurückgegeben werden muss. Da also in der Kreditschöpfung das Geld erst erzeugt wird, gibt es keinen Grund, diesen Kredit zurückzuzahlen. In den USA gibt es schon Bürgerrechtsbewegungen, die den Amerikanern empfehlen, sich zusammenzuschließen und Kredite nicht mehr zurückzuzahlen.

derStandard.at: Kommen wir noch einmal auf die Bilanzen zurück. Das Problem fängt Ihrer Ansicht nach schon hier an?

Hörmann: Es mangelt an der Abzählbarkeit der Größen, die in Bilanzen verwendet werden. Jemand, der ein Haus um zwei Millionen statt um eine Million kauft, weil er schlecht verhandelt hat, hätte dann ein um eine Million höheres Eigenkapital? Und wenn er jemanden findet, der es um zehn Millionen kauft, ist das dann ein Marktpreis? Es ist krank. Der Fair Value ist auch ein Betrugsmodell, weil man es mit geschenktem Geld und Strohmännern nachweislich missbrauchen kann. Der Fair Value gehört endlich abgeschafft. Er ist nichts anderes als der sogenannte Gemeine Wert, der Ende des 19. Jahrhunderts aus dem Deutschen Handelsgesetzbuch eliminiert wurde, weil er auch da schon zu massenhaftem Gründungsbetrug bei Aktiengesellschaften geführt hat. Es ist ein flächendeckender Betrug über Kapitalgesellschaften und Banken in unserem Wirtschaftssystem. Aber das darf die Politik nicht zugeben, weil es zu nahe an jene Formulierungen heranreicht, die früher die Marxisten verwendet haben. Und das wäre ja allzu peinlich. Wobei man natürlich sagen muss, dass der Staatssozialismus und die Planwirtschaft überhaupt nicht funktionieren konnten, weil das ja tatsächlich Terrorregime waren.

derStandard.at: Derzeit werden die Stimmen, dass beispielsweise der Euro verschwinden wird, immer lauter. Brauchen wir Geld überhaupt noch?

Hörmann: Alle Währungen werden verschwinden, weil sie technisch nicht mehr funktionieren können. Ich schätze, dass es schon 2011 so weit sein wird. Wenn wir uns aber in eine neue Gesellschaft ohne Geld retten wollen, brauchen wir als Übergangphase mehrdimensionales Geld. Wir brauchen mehrere unabhängige Rechnungskreise in Form spezialisierter elektronischer Gutscheine. Um die Grundversorgung der Menschen abzudecken, wie Wohnraum, Energie, Lebensmittel usw., könnte man eine Inventur in den einzelnen Ländern aller verfügbarer Ressourcen und des Bedarfs machen. Dann wäre es notwendig, die vorhandenen Ressourcen pro Kopf so zu verteilen, dass für den Basislebensstandard alle versorgt sind. Hier müssen alle kooperieren, ohne dass sie in ein gewinnorientiertes Tauschkonzept verfallen. Die Gemeinschaft muss ohne Wenn und Aber und ohne Gegenleistung Kinder, alte und kranke Menschen erhalten, und alle müssen mit diesem Grundlebensstandard versorgt werden, egal welche oder ob sie überhaupt eine Leistung vollbringen.

derStandard.at: Wir sprechen also von einem bedingungslosen Grundeinkommen?

Hörmann: Genau. Aber nicht in Geld, sondern in Gütern und Dienstleistungen. Im Bereich des Luxus kann die Gesellschaft dann basisdemokratisch entscheiden, für welche individuellen oder Gruppenleistungen Preise ausgeschrieben werden. Für tolle Erfindungen zum Beispiel, oder besonders schwierige oder mühsame Arbeiten. Das ist dann der Ansporn in einem motivierenden, leistungsorientierten Anreizsystem. Es reden ja alle von der Leistungsgesellschaft, aber Zinsen- und Dividendeneinkommen sind keine Leistung, sondern eine Vergütung für Eigentum. Da Geld sowieso eine gesellschaftliche Konstruktion ist, müssen wir uns nicht an der toten Materie orientieren, die in früheren Jahrtausenden die praktische Manifestation von Geld war. Geld selbst besitzt ja lediglich eine Informationsfunktion.

derStandard.at: Noch nehmen wir das Geld aber sehr ernst. Währungskrieg und Währungskrisen geistern durch die Medien.

Hörmann: Der wirkliche Skandal ist, dass unser gesamtes Geldsystem auf Schulden basiert. Das heißt, die Geldschöpfung funktioniert zu 97 Prozent in den Geschäftsbanken. Auch Staaten nehmen so Kredite auf: Die Zentralbanken machen das durch eine Bilanzverlängerung. Über eine Bilanzverlängerung kann man aber kein Geld erzeugen. Die chinesische Staatsbank erfindet auch Geld aus Luft, nur lustigerweise, ohne dass eine Staatsschuld entsteht. Das sollten wir auch machen. Der chinesische Wirtschaftswissenschafter Wu hat bei einem Vortrag an einer amerikanischen Universität gesagt: Er werde oft gefragt, warum es in China so viele Unternehmensgründungen gegeben hat. Die chinesische Staatsbank habe Gründungskredite hergegeben, die waren unverzinst und mussten nicht zurückgezahlt werden. Das kann man natürlich nur als Zentralbank machen, wenn man einseitig bucht und nicht gleichzeitig Schulden erzeugt. Und wenn man dann sagt: Um Gottes Willen, dann gibt's ja Inflation! Das haben die Chinesen über eine Preisregulierung gesteuert und waren damit wieder die Schlaueren. Das will aber bei uns keiner hören, weil das geht gegen das Dogma der freien Märkte, die Blasenmaschinen zum Missbrauch für die Eliten sind.

derStandard.at: Ist China da wirklich ein Vorbild?

Hörmann: Die Chinesen machen es richtig. Sie picken sich aus den beiden politischen Systemen jeweils die Rosinen raus und sind offenbar so flexibel zu sagen: Das, was in unserem alten System gut funktioniert hat, behalten wir bei. Und das, was im kapitalistischen System gut ausschaut, das übernehmen wir. Es ist eine Mischform, die sich noch dazu laufend weiter entwickelt, also einer Evolution unterliegt. Aus Sicht der Elite in China ist es einfach, solange sie es so steuern kann. Ob es für die gesamte Bevölkerung, insbesondere für die Landarbeiter so einfach ist, ist eine andere Frage.

derStandard.at: Wo sehen Sie unser Wirtschaftssystem nun in Zukunft?

Hörmann: Solange Eigentümer etwas produzieren, damit Konsumenten es gegen Geld kaufen, werden wir in absehbarer Zeit in einen Zustand geraten, wo die öffentliche Hand, die Gelderzeuger, die Konsumenten dafür bezahlen müssen, dass sie einkaufen gehen. Nur dann werden die Eigentümer noch ihre Gewinne erzielen können. Denn durch Arbeit in immer stärker rationalisierten und automatisierten Prozessen wird kein Mensch mehr sein Einkommen verdienen können. Wir wissen, dass zehn Prozent der berufstätigen Bevölkerung von ihren Arbeitseinkommen nicht mehr leben können. In Wirklichkeit müssten wir darüber in Freude ausbrechen. Zu Beginn der Industrialisierung war die betriebswirtschaftliche Maßgröße eingesparte Arbeitsstunden. Und genau das ist die einzig sinnvolle ökonomische Größe.

derStandard.at: Sie wünschen sich also eine neue Weltordnung?

Hörmann: Globalisierung richtig verstanden, bedeutet, dass es keine Standortpolitik mehr gibt. Es gibt nur einen Standort, und das ist der Planet Erde. Und es gibt auch nur eine Nation, das ist die Menschheit. Diese ist natürlich vielfältig, und muss liebevoll und empathisch miteinander kommunizieren. Wir müssen auch die Vertreter der sogenannten Elite, dort abholen, wo sie heute stehen. Wir dürfen keine Sündenböcke suchen. Denn wir müssen ihre Verlustängste berücksichtigen und sagen: Ihr werdet zwar etwas verlieren, aber das sind nur Zahlen auf Papier oder Displays. Und wenn ihr mitarbeitet, dann können wir jede Form von Lebensstandard schaffen und zwar für eine breite Bevölkerung. Das schafft dann auch Sicherheit, weil es keinen Neid mehr geben wird.

derStandard.at: In welchem Zeithorizont denken Sie an diese neue Gesellschaftsordnung?

Hörmann: Drei Jahre. Die Frage ist nämlich, schafft es die Menschheit, in drei Jahren dieses Konzept umzusetzen oder wird sie gar nicht mehr bestehen. Wir haben nämlich massenhaft ökologische und soziale Probleme, in vielen Ländern stehen wir kurz vor der Revolution.

derStandard.at: Sie reden also vom ultimativen Crash?

Hörmann: Richtig. Wie die Gesellschaft in Zukunft leben wird oder will, kann nur die Gesellschaft selbst entscheiden und zwar nach dem Mehrheitsprinzip. Das geschieht demokratisch in der Vernetzung. Hierarchische Strukturen können aus informationstheoretischer Sicht nie funktionieren, weil die Personen an der Spitze der Pyramide das Wissen nicht haben. Sie werden von den Schichten darunter permanent belogen. Wie man sich als einfacher Bürger gegen Überwachung oder Schikanen wehren kann, ist bekannt: Man lügt die Mächtigen einfach an. Daher brechen sämtliche hierarchische Systeme, ob das Regierungen, Staaten, Schulsysteme oder Unternehmen sind, momentan zusammen und die Menschheit vernetzt sich über das Internet auf einer Ebene neu, über das "global brain". Hier entstehen dann völlig neue Spielregeln nach dem Prinzip der Emergenz. (Daniela Rom, derStandard.at, 13.10.2010)

FRANZ HÖRMANN ist Professor am Institut für Revisions-, Treuhand- und Rechnungswesen der Wirtschaftsuniversität Wien.


Aus Wikipedia zu Oskar Bronner:
Der Standard-Verleger und -Herausgeber [Bearbeiten]
1986 kehrte er nach Wien zurück und gründete 1988 mit (heute nicht mehr bestehender) finanzieller Beteiligung der Axel Springer AG die auf lachsrosa Papier gedruckte Tageszeitung Der Standard, deren Verleger und Herausgeber er ist. Seine Intention bei der Gründung einer neuen Tageszeitung im an sich gesättigten Zeitungsmarkt Österreichs war, eine Qualitätszeitung wie die New York Times, die Süddeutsche Zeitung – sie war zuletzt am Standard beteiligt und wurde von Bronner 2008 ausgekauft – oder die Frankfurter Allgemeine Zeitung einzuführen.
Bis zur Erreichung dieses hochgesteckten, langfristigen Ziels genügt Oscar Bronner jedoch auch ein am lokalen Wettbewerb orientierter Anspruch: „Ich will, dass der Leser, die Leserin für die Entscheidungen, die er oder sie trifft, über qualifiziertere Information verfügt, als es ohne meine Tätigkeit der Fall wäre. Mehr Anspruch habe ich nicht.“[2]
Oscar Bronner ist regelmäßiger Teilnehmer der Bilderberg-Konferenz.
Im Dezember 2008 lehnte er die Annahme einer vom Branchenmagazin Der österreichische Journalist vergebenen Auszeichnung für sein Lebenswerk ab, da dieselbe Auszeichnung auch an den Krone-Kolumnisten Michael Jeannée vergeben wurde. „Da dieser Herr eine Form des Journalismus betreibt, die meinem Lebenswerk diametral entgegensteht, kann es sich bei meiner Kür wohl nur um einen Irrtum handeln“, so seine Begründung.[3]
Oscar Bronner ist seit 1988 mit der Psychotherapeutin und Fachärztin für Neurologie, Andrea Bronner, verheiratet und hat drei Kinder. Sein ältester Sohn, der aus einer früheren Beziehung stammt, ist Alexander Mitteräcker, der als einer der drei Vorstände in der Bronner Online AG beschäftigt ist. Tochter Laura absolvierte ein Praktikum beim Profil und studiert in Oxford Politikwissenschaft.[4]

Stellungnahme vom derStandard zur Bilderberg Berichterstattung:

Warum wird nie über Bilderberg berichtet?

Was hat es mit den geheimen Konferenzen der Wirtschafts- und Politelite auf sich? derStandard.at hat nachgefragt
UserIn Artischoke fragt: Warum wird in der westlichen Presse nie über die alljährlichen Bilderberg-Konferenzen berichtet?

LiebeR Artischoke,

ganz stimmt es ja nicht, dass die "westliche Presse" nicht über die Bilderberger berichtet. derStandard.at hat sich jedenfalls bei Kees van der Pijl, Professor für Internationale Beziehungen an der University of Sussex im englischen Brighton, erkundigt. Der gebürtige Niederländer beschäftigt sich seit den frühen Achtzigerjahren mit den Konferenzen der Bilderberger, die nach einem Hotel in Holland benannt sind, in dem das erste Treffen stattfand.

Van der Pijl: Es ist nicht im Interesse der Teilnehmer, die Überlegungen, die dort angestellt werden, an die Öffentlichkeit zu bringen. Bilderberg ist in den Fünfzigerjahren entstanden, um schwerwiegende Meinungsverschiedenheiten zwischen den Amerikanern und den Europäern zu überbrücken. Es ging zum Beispiel um die US-amerikanische Kommunistenjagd unter McCarthy und den Willen der Europäer auf der anderen Seite, die Möglichkeiten unter Chruschtschow zu nutzen, um mit Osteuropa Handel zu betreiben. Um in aller Offenheit darüber reden zu können, hat man die Türen verschlossen gehalten. Zur gleichen Zeit war Bilderberg aber auch immer eine Schattenorganisation und eine Art strategischer Thinktank für die NATO. Und wenn man in diesem spezifischem Kontext offen reden will, kann es nicht öffentlich sein. So hat sich diese Tradition im Laufe der Jahre gefestigt.

derStandard.at: In einschlägigen Internet-Foren wird die Bilderberg-Konferenz gerne mit Begriffen wie „Weltverschwörung" in Verbindung gebracht. Warum?

Van der Pijl: Wenn man ein Ei backen will, muss man sich auch dagegen verschwören, etwa zusammen mit einer Pfanne (lacht). In diesem Sinne ist Bilderberg eine Verschwörung, weil wichtige Leute mit der Absicht zusammen kommen, etwas zu planen. Eine Verschwörungstheorie will immer sagen, dass die Verschwörer alle Aspekte einer Situation weitgehend unter Kontrolle haben. Die Bilderberger haben hingegen nichts unter Kontrolle, sie haben nur Zugang zu anderen Netzwerken und Regierungen. Was dort gesagt wird, hat eine überdurchschnittliche Reichweite. Es gibt so viele Verschwörungen auf der Welt, dass es mir nicht interessant scheint, über eine einzelne nachzudenken. Aber der Begriff "Verschwörungstheorie" wird auch dazu verwendet, Dinge zu bagatellisieren. Klar ist: wenn sich Leute von politischem und gesellschaftlichem Gewicht treffen, geht es um wichtige Dinge, auch wenn auf den Bilderberg-Konferenzen genauso viel Geschwätz ausgetauscht wird wie überall sonst.

derStandard.at: Lassen sich konkrete Ergebnisse der Konferenzen festmachen?

Van der Pijl: Es gibt immer wieder Dinge, von denen man nachher behaupten kann, dass Bilderberg ein Teil zu einer Konsensbildung beigetragen hat. Es werden aber niemals formelle Schlüsse aus einer Konferenz gezogen. Mir wurden Dokumente von der Bilderberg-Konferenz im Mai 1989 zugespielt, wo über die deutsche Bereitschaft geredet wurde, mit Gorbatschow zusammenzuarbeiten. Das war ein halbes Jahr vor dem Fall der Berliner Mauer. In der Bilderberg-Konferenz wird Stimmung gemacht, die mit der Stimmung in Geheimdiensten zusammenhängt. Ob bestimmte Ereignisse tatsächlich die Konsequenz einer Bilderberg-Konferenz sind, kann ich aber auch nicht seriös behaupten.

derStandard.at: Wer wird überhaupt eingeladen - und wer lädt ein?

Van der Pijl: Es gibt ein Sekretariat in Den Haag, es befindet sich im Privatbüro von Ernst van der Beugel, einem Bankier und engen Freund von (dem 2004 verstorbenen niederländischen Prinzen, Anm.) Bernhard, der wiederum bis zu seinem Korruptionsskandal mit Lockheed Symbolfigur der Bilderberg-Konferenz war. Die Einladungspolitik ist eher informell, inwieweit das von Den Haag aus gesteuert wird, weiß ich nicht. Es wird versucht, mehrere Glieder eine Entscheidungskette einzubinden. Das heißt, es sind immer Geschäftsleute, Militärkommandanten, Politiker und Verleger dabei.

derStandard.at: Antisemitische Untertöne sind den Verschwörungstheoretikern nicht fremd. Was haben die Bilderberger mit Juden zu tun?

Van der Pijl: Gar nichts. Gerade weil ich mich so lange mit den Bilderbergern beschäftige, bin ich mir des Umstands bewusst, dass ich mich in der Gesellschaft von Leuten befinde, die die Macht über ihr Bewusstsein verloren haben. Man kommt da sehr schnell in die Gesellschaft von echten Verschwörungstheoretikern, das ist nicht so angenehm. In den USA ist das eine wirklich große Industrie. Diese Kreise verbindet eine Mischung aus antisemitischen, anti-englischen und anti-Establishment-Gefühlen. Deshalb will ich oft gar nicht über Bilderberg oder andere Netzwerke sprechen, weil man sehr schnell als einer dieser Idioten angesehen wird, die hinter allem eine große, mächtige Hand sehen. Dennoch muss man diese Gruppen untersuchen, weil sie ein flexibles und in sich geschlossenes Zwischenglied der Meinungsbildung amerikanischer und europäischer Eliten darstellen. (red/derStandard.at, 17.4.2009)


Quellen: http://derstandard.at/
http://www.wikipedia.org

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Gentech-Lebensmittel: Wir fordern Fakten


Zum ersten Mal seit 12 Jahren hat die Europäische Kommission den Anbau von Gentech-Pflanzen zugelassen! Doch schon 940.000 von uns haben gegen diese Entscheidung unterzeichnet.

Indem sie der Gentechnik-Lobby nachgegeben hat, ignoriert die Kommission die Meinung von 60% der Europäer, die zuerst sichergehen möchten, dass der Anbau genmanipulierter Nahrungsmittel keine Bedrohung für unsere Gesundheit und die Umwelt darstellt.

Durch eine neue Initiative der EU ist es möglich geworden, dass offizielle Eingaben direkt an die Europäische Kommission gerichtet werden können, wenn sich eine Million EU-Bürger beteiligen.

Lasst uns 1 Million Unterschriften sammeln, damit die Einführung genmanipulierter Nahrungsmittel so lange gestoppt wird, bis aussagekräftige Forschungsergebnisse vorliegen; sie werden dem Präsidenten der Europäischen Kommission, Barroso, übergeben. Bitte unterzeichnen Sie die Petition und informieren Sie Ihre Freunde und Familien :

https://secure.avaaz.org/de/eu_gmo/?vl

"An den Präsidenten der Europäischen Kommission José Manuel Barroso:
Wir fordern Sie auf, ein Moratorium für die Einführung von genmanipulierten Nutzpflanzen in Europa zu erlassen, eine ethisch und wissenschaftlich unabhängige Forschungskommission ins Leben zu rufen, die die Auswirkungen von gentechnisch veränderten Lebensmitteln untersucht, sowie strenge Auflagen zu erlassen."


Hier gehts zur Online-Petition: https://secure.avaaz.org/de/eu_gmo/?vl

Quelle: AVAAZ.ORG
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Plastik über alles - Eine Welt aus Plastik (Dokufilm-Stream)

Plastik, wir leben mit und im Plastik!!! Wir essen es, trinken es und injizieren uns es direkt in die Vene. Die meisten Männer haben einen zu hohen Plastikgehalt im Sperma. Es existiert mittlerweile 12x mehr Plastik als Plankton im Meer. Plankton ist ein wichtiges Nahrungsmittel für Meerestiere! Seemöven fressen Plastik-Pellets und verenden qualvoll...Wir können was tun!

"Ich kann die Welt nicht retten. Vielleicht aber einige Details verbessern.
Du übrigens auch!"




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Aktion: "Wir packen´s an!" (Zeitgleich in 187 Ländern!!!) Gemeinsam für den Klimaschutz!


Wir wollen euch auf folgende Veranstaltung aufmerksam machen. Ein globales Event von dieser Größe gibt uns die Möglichkeit mit den Menschen dort zu sprechen. Sie zu informieren was denn eigentlich Klima ist. Wie dieses Thema von Lobbyisten mißbraucht wird um Ängste zu schüren.
Es werden Menschen aus den verschiedensten Sparten teilnehmen, wie z.B.: Wissenschaft, Medizin, Politik, ... Wir haben also eine riesige Chance der Party die richtige Würze zu geben. Und wer weiß, vielleicht wird die Geschichte vom hundertsten Affen war.



Am kommenden Sonntag werden Menschen aus 187 Ländern auf mehr als 6300 Aktionen einen gefährlichen Mythos als falsch entlarven: dass die weltumspannende Klimabewegung einfach verschwunden sei.

Wir werden den Staats- und Regierungschefs und den Medien zeigen, dass wir größer, vielfältiger und kreativer als zuvor sind -- und dass wir nicht aufgeben werden, bis unser Planet mit all seinen Bewohnern sicher ist.

Am Samstag den 10. Oktober -- der 10.10.10, ein einprägsames Datum -- werden wir uns rund um den Globus in "Wir-packen’s-an-Aktionen" zusammenschließen um unsere Entschlossenheit zu demonstrieren und unseren Regierungen zuzurufen:"Wir machen uns an die Arbeit ... was ist mit euch?"

Je mehr von uns mitmachen, desto deutlicher wird unsere Botschaft der Entschlossenheit zur Bekämpfung des Klimawandels. Diese Aktionen werden nicht nur wichtig sein; sondern auch Spaß machen. Unter dem Link finden Sie ein Event in Ihrer Nähe oder können selbst eine Aktion planen und eintragen -- es ist Zeit, die Ärmel hoch zu krempeln und anzupacken:
http://www.350.org

Der Termin ist entscheidend: in den kommenden Wochen werden viele Staaten wichtige Entscheidungen treffen, ob ein globales Klimaschutzabkommen zustandekommt oder nicht. Das ganze Jahr war geprägt vom Gipfel in Kopenhagen, auf dem unsere Regierungen es nicht geschafft haben, ein verbindliches Abkommen zu verabschieden -- oder zumindest eines zu entwickeln. Wenn die Politiker jetzt den Eindruck haben, dass die Öffentlichkeit sich vom Klimaschutz abwendet, werden sie dem Einfluss der fossilen Brennstoff-Lobby verfallen -- und einfach alle Bemühungen für ein echtes Abkommen aufgeben.

http://www.350.org/


P.S Die "Wir-packen’s-an-Parties" werden von einem breiten Bündnis vieler Organisationen und Privatpersonen organisiert, mit der Unterstützung unserer Freunde von 350.org -- die das Internet benutzen, um ganz einfach eine Aktion zu suchen oder eine neue zu registrieren. Registrieren Sie einen Event mit Hilfe des Tools und 350.org wird Ihnen vor dem Aktionstag einige nützliche Informationen senden.

Hier ein sehr guter Film zum Thema:


Hier geht´s zum wissenschaftlichen Bericht mit Statistiken von Joseph D´Alero.

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Co2 Propaganda

Quelle: http://www.propagandafront.de/
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In einem vulgären Video einer Erderwärmungs-Organisation scheint man die „Endlösung“ für Skeptiker der These der anthropogenen Erderwärmung gefunden zu haben

Paul Joseph Watson, Prisonplanet.com, 01.10.2010

In einem neuen Werbefilm, der von einer bekannten aus Erderwärmungsgläubigen bestehenden Aktivistenorganisation veröffentlicht wurde, wird gezeigt, wie Kinder ermordet werden, weil sie ihren CO2-Fußabdruck nicht reduzieren wollen. Das Video ruft auf erschreckende Weise erneut die Tatsache in Erinnerung, dass die Umweltschutzagenda lediglich der Schleier ist, hinter dem sich eine abscheuliche Religion des Todes verbirgt. Es unterstreicht auch, dass sich die massiv diskreditierte und in zunehmendem Maße hoffnungslose Erderwärmungsbewegung gerade in ihren letzten Zügen befindet.

Der Werbefilm trägt den Titel „Keinen Druck“ und beginnt damit eine Lehrerin zu zeigen, wie sie Kinder bezüglich der CO2-Emissionen gehirnwäscht, bevor sie zwei Kinder in die Luft sprengt, die sich nicht dem Mantra anschlossen und sich weigerten ihren „CO2-Fußabdruck“ zu senken.

Das Video geht dann immer so weiter – Klimaskeptiker werden ermordet und ihre Körper werden auf schreckliche Art zerfetzt, da diese Menschen die Frechheit besaßen eine abweichende Meinung zum Ausdruck zu bringen. Es sind Szenen, die in einem magenumdrehenden Horrorfilm nicht deplatziert erscheinen würden.

Hier können Sie sich das Video ansehen:

Karlsruhe - Ein Standort der Verschwörer 2



Auch unter dem Namen Fächerstadt bekannt

Zum Foto:
Man sieht deutlich die Pyramide, mit dem "Alles sehenden Auge" an der Spitze. Mehrere geometrischen Symbole, oberhalb des Auges, werden von einem Zirkel durchkreuzt.(siehe altes Bild unten!) Die Straßen, welche zum Schloß führen, sind genau 23 und bilden eine Sonne.

Markgraf Karl-Wilhelm von Baden-Durlach (1679-1738) gründete die Stadt Karlsruhe am 17. Juni 1715 mit der Grundsteinlegung des Karlsruher Schlosses im Hardtwald bei Durlach . Er ist auch der Namensgeber von Karlsruhe ("Karls Ruhe").

Historisch war Karlsruhe Haupt- und Residenzstadt des ehemaligen Landes Baden. Seit 1950 ist Karlsruhe Sitz des Bundesgerichtshofs und seit 1951 des Bundesverfassungsgerichts, weshalb die Stadt den Beinamen Residenz des Rechts trägt. Der Stadtgrundriss führte zum weiteren Beinamen Fächerstadt.(Wikipedia)

In Karlsruhe befindet sich die Staatliche Münze Karlsruhe, eine der fünf staatlichen Münzprägestätten, in denen die deutschen Euromünzen geprägt werden. Münzen, die in Karlsruhe geprägt sind, tragen den Herkunftsbuchstaben „G“. Die Karlsruher Münze wurde bereits 1827 gegründet.
Bei einer Auswertung des inter-regionalen Kooperationsnetzwerkes des fünften EU-Rahmenforschungsprogramms war Karlsruhe als einzige Region ohne nennenswerte Beteiligung von Größtunternehmen in der Spitzengruppe der aktivsten Industrieforschungs-Regionen vertreten.(Wikipedia)

Mit dem dm Drogeriemarkt hat ein in der Fläche in Deutschland stark vertretenes Unternehmen seine Zentrale in Karlsruhe. Die EnBW Energie Baden-Württemberg AG, ein international agierender Energiekonzern, hat in Karlsruhe ihren Hauptsitz und betreibt hier das Rheinhafen-Dampfkraftwerk. Die MiRO Mineraloelraffinerie in Knielingen ist die größte Ölraffinerie in Deutschland. Die Stadtwerke Karlsruhe sind ein großer Anbieter bei der örtlichen Strom- Wasser- und Fernwärmeversorgung und betreiben das Heizkraftwerk West in Mühlburg. Die Siemens AG unterhält in Karlsruhe einen ihrer größten und ältesten Standorte in Deutschland. Weitere bedeutende Arbeitgeber stammen aus der IT-Branche, dem Banken- und Versicherungswesen und der Pharmaindustrie.(Wikipedia)

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Bernanke hat alle Zeit der Welt

Diese Wochen sind äußerst ungewöhnlich: Die Notenbank schwächt den Dollar weiter durch eine verbale Intervention und durch die Aussicht auf eine erneute Lockerung der Geldpolitik.

Trotz der anstehenden äußerst wichtigen Kongresswahl Anfang November unternimmt die Notenbank nichts, um die bestehende Administration von Barack Obama zu stützen. Das kommt selten vor.
Wahrscheinlich ist der Widerwillen gegen die mittlerweile als äußerst wirtschaftsfeindlich eingestufte Politik von Obama inzwischen sogar in der Federal Reserve angekommen.

Tatsächlich verliert der von den Pazifisten der Welt als Messias gepriesene Obama zurzeit einen Wirtschaftsfachmann nach dem anderen – selbst der bislang schwächste US-Präsident Jimmy Carter hatte immerhin einen „Weltbankier“ David Rockefeller an seiner Seite.

Vielleicht wartet Bernanke also ab, bis die Republikaner wieder die Macht im Kongress haben – um sie dann mit der richtigen Wirtschaftspolitik zu unterstützen.

Die Fed steht weiter Gewehr bei Fuß

Die Fed erklärte erneut, der Leitzins werde "für längere Zeit" außergewöhnlich niedrig bei nahe Null bleiben. Ferner deutete sie weitere Monsterwertpapierkäufe an: Die US-Währungshüter sind bereit, rasch neue Milliarden in die Wirtschaft zu pumpen. „Quantitative Easing“ heißt das ganze, ich erkläre es Ihnen weiter unten genauer.

Die Notenbanker erklärten nach ihrer Sitzung, sie stünden bereit, zusätzliche Unterstützung zu leisten, um die Wirtschaftserholung anzuschieben und die Teuerung wegen der drohenden Deflation anzuschieben.

Sie sehen also das, was wir vor Wochen schon hier an dieser Stelle analysiert hatten, ist nun von der Fed erstmals ausgesprochen worden: Die Deflation ist das eigentliche Monster, vor dem den Währungshütern graut. Denn sie äußerten sich auch besorgt über die zu geringe Inflation in den USA. Sie liege "etwas unter dem Niveau", das die Federal Reserve anstrebe, um Vollbeschäftigung und Preisstabilität zu sichern.

Alles wartet auf den Dammbruch

Dabei fragen sich die Anleger inzwischen immer stärker, was die Fed überhaupt noch tun kann: Zinsen und der Dollar sind billig. Zehnjährige Staatsanleihen werfen gerade mal 2,5 Prozent ab, bei Inflationserwartungen von 1,6 Prozent in diesem Jahr, 1,5 Prozent im kommenden Jahr und zwei Prozent 2012 bleibt da nicht viel an Rendite übrig.

30-jährige Hypotheken sind in Amerika für lächerliche 4,3 Prozent zu haben.

Die Moody's-"Baa"-Rendite für Unternehmensanleihen mit Laufzeiten von nahe 30 Jahren beläuft sich auf gerade mal 5,66 Prozent.

Meine Vermutung: Wahrscheinlich wird die Fed nach der Kongresswahl Anfang November bis zu 1000 Milliarden Dollar an Staatsanleihen aufkaufen. Das wäre ein Dammbruch sondergleichen – und spätestens dann muss und wird die große Rallye an der Börse starten. Denn auch die Administration will, dass die Nachfrage endlich anspringt und dass wieder Geld ins System fließt.

Die Währungshüter wollen die Firmen, Kommune, Bundesstaaten und Privathaushalte zwingen, endlich wieder Kapital zu investieren und nicht aus Angst Anleihen mit mickrigen Zinsen zu horten.

Bernanke wartet also darauf, dass der Damm bricht und sich endlich das irgendwo aufgestaute Kapital in die Konjunktur ergießt. Die wichtige Frage ist somit: Wo ist das ganze billige Geld geblieben? Meine Vermutung: Das Geld lagert zu einem großen Teil in den Kassen der Konzerne, die sich in der Krise schlank gespart haben und von den günstigen Zinsen profitieren. Dazu gleich weiter unten mehr.

Hausse bei Gold und Euro

Das erste Ergebnis der Fed-Sitzung: Der Dollar ging in die Knie, der Euro zog kräftig von dannen. Kein Wunder, denn wenn die Fed weitere Milliarden in Anleihen pumpt, heißt das nichts anderes, als dass Ben Bernanke die Druckerpresse anwirft.

Denn irgendwoher muss das Geld ja kommen, mit dem er die US-Anleihen zurückkauft. Und eine größere Menge an Papier bedeutet eben, dass der innere Wert des Dollars fällt. Schon zischte der Euro davon – wir sind übrigens auf dem besten Weg, die von mir prognostizierte Marke von 1,38 in der europäischen Gemeinschaftswährung zu erreichen.

Und natürlich zog auch der Goldpreis kräftig davon. Denn das Edelmetall ist mittlerweile eine globale Ersatzwährung in Zeiten der Krise und nichts weiter als ein Wertspeicher: Wenn der Wert des Papiergeldes vernichtet wird, flüchten die Anleger in Sachwerte.

Rohstoff-Währungen sind weiter Trumpf

Und nun widmen wir uns der Frage, wohin eigentlich all das billige Geld fließt, das von der Fed und anderen Notenbanken in den Markt gepumpt wird: Das Kapital fließt in die Rohstoffe. In den Tresoren großer Konzerne lagern Unmengen an Reserven. Dies unterstreicht der Griff des australischen Rohstoff-Giganten BHP Billiton nach dem weltgrößten Kali-Konzern Potash.

Somit stehen sich zwei Giganten gegenüber: China und die australische BHP. Alleine diese Konstellation verdeutlicht, welche Macht hinter dem Austral-Dollar steht. Der zeigt gegenüber dem US-Dollar zwar keinerlei Schwäche, musste aber immerhin gegenüber dem Euro zuletzt Federn lassen – und das auch nur, weil die Fed der europäischen Währung ein Doping verabreichte.

Ich bin weiter sehr bullish in Bezug auf Aktien und auf Rohstoffe gestimmt, bei den Währungen muss allerdings der Austral-Dollar nun irgendwann einmal Schwäche zeigen. Solange im Hintergrund Ängste über den Kollaps von Staaten schwelen – diese blühten gerade erst wieder wegen Irland auf – wird die expansive Geldpolitik anhalten.

Und das bedeutet, dass eine Unmenge Kapital umher vagabundiert. Ein Großteil davon fließt in Commodities, ein noch viel größerer Teil in Anleihen. Während Rohstoffe weiter gefragt sind, wenn die Konjunktur anspringt, wird der Markt für Staatsanleihen irgendwann so vollgesogen sein, dass er das Kapital wieder abgibt.

Und das wird höchstwahrscheinlich Anfang November der Fall sein, wenn die Kongresswahl in den USA gelaufen ist. Dann werden die Aktien davonziehen. Und dies dürfte den Euro stützen.

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