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Pharmakonzerne beginnen damit, Medikamente mit Mikrochips zu versehen

Das Zeitalter des Einsatzes von Mikrochips in Medikamenten hat begonnen. Die Novartis AG, einer der größten Pharmakonzerne weltweit, kündigte an, bald damit zu beginnen, im Rahmen der »Smart-Pills«-Technologie Mikrochips in Medikamente einzubauen. Die Mikrochip-Technologie wird vom Unternehmen Proteus Biomedical im kalifornischen Redwood City lizensiert.

Sobald der in die Tablette eingebaute Mikrochip durch die Magensäure aktiviert wird, beginnt er damit, seine Umgebung abzutasten. Die gewonnenen Daten werden dann an einen Empfänger gesendet, den der Patient bei sich trägt. Dieser Empfänger kann Daten über das Internet auch an einen Arzt senden.

Dahinter steckt das Konzept, »Smart Pills« zu entwickeln, über die man direkt Informationen über das Körpergeschehen an den behandelnden Arzt senden kann. Novartis will zunächst Medikamente gegen die Abstoßung nach Organverpflanzungen mit Mikrochips ausstatten und diese Technologie dann auch auf andere Bereiche seiner Produktpalette auszuweiten. Andere Pharmakonzerne werden diese Technologie später bei ihren Medikamenten wahrscheinlich auch einsetzen.

Ein durchdachter Plan?

Auf den ersten Blick hört es sich vielleicht gut an, aber NaturalNews-Leser haben ohne Zweifel viele kritische Fragen zu dieser Technologie. Zunächst einmal plant Novartis offensichtlich keine klinischen Versuche, um zu abzuklären, ob es gefahrlos ist, Mikrochips zu schlucken. »Novartis geht nicht davon aus, dass für den Nachweis der Wirksamkeit der neuen Produkte umfangreiche klinische Studien erforderlich sind«, berichtet die Nachrichtenagentur Reuters. »Stattdessen will das Unternehmen sogenannte ›Bioäquivalenz-Tests‹ durchführen, die zeigen, dass sie wie das Original wirken.«
Aber ich habe eine Frage: Welche chemischen Substanzen oder Schwermetalle befinden sich im Mikrochip selbst? Ein Mikrochip, der Daten überträgt, benötigt offensichtlich eine Energiequelle, das heißt er braucht eine sehr kleine Batterie oder einen Kondensator. Die Materialien, die in Kondensatoren oder Batterien verbaut werden, sind nach meinem Wissen für den menschlichen Organismus giftig und sollten niemals geschluckt werden. Mikrochips gehören nicht zu Nahrungsmitteln, und ihre Einnahme könnte ein gesundheitliches Risiko bedeuten, vor allem, wenn man mehrere Mikrochips pro Tag schluckt.

Datenschutz

Ein weiterer Grund zu Sorge im Zusammenhang mit Mikrochips, die Daten versenden, ist der Datenschutz. Es liegt auf der Hand, dass die Daten, die der Mikrochip versendet, auch von anderen aufgefangen werden können, möglicherweise auch von skrupellosen Personen oder Organisation mit krimineller Energie.
Nehmen wir beispielsweise an, eine Apotheke vor Ort installiert in der Eingangstür einen Mikrochipdetektor. Die gewonnenen Daten könnten dann dazu benutzt werden, den Gesundheitszustand von Kunden zu bewerten und daraus Empfehlungen zum Kauf anderer konkurrierender Medikamenten abzuleiten.
Mitarbeiter von Behörden könnten sich heimlich mittels eines Miniscanners darüber informieren, welche Medikamente das Gegenüber so einnimmt, und diese Informationen an andere Behörden weitergeben. Derartige Praktiken verletzten den Schutz persönlicher Daten und könnten zudem an Ditte zu Marketingzwecken verkauft werden.
Ich bezweifele, dass die Daten, die der Mikrochip versendet, in irgendeiner Form verschlüsselt werden, denn zu einer Verschlüsselung ist eine nicht unerhebliche Rechenleistung notwendig, und in einem Mikrochip lassen sich kaum ein Prozessor oder eine Stromquelle unterbringen. Daher werden die Mikrochips in der Regel die Daten unverschlüsselt versenden.

Nehmen Sie Ihre Medikamente

Es gibt noch einen anderen beängstigenden Aspekt dieser Technologie: Sie kann dazu eingesetzt werden, sicherzustellen, dass die Patienten auch ihre Medikamente nehmen. Die Pharmakonzerne verlieren einige Milliarden Dollar pro Jahr (zumindest in ihrer Vorstellung), weil Patienten die Einnahme der Medikamente vergessen. Ein Grund für das Vergessen hat dabei möglicherweise damit zu tun, dass ihre Medikamente die geistige Leistungsfähigkeit vermindern, aber das ist ein anderes Thema.

Diese »Smart Pill«-Technologie wird wahrscheinlich auch dazu eingesetzt werden, auszuforschen, welche Medikamente genommen wurden. Dann könnte man Sie »höflich erinnern«, weitere Tabletten einzunehmen, die Sie vielleicht noch vergessen haben. Im Marketing dient ein solches Programm dazu, Wiederholungskäufe auf regelmäßiger Basis zu erreichen.
In diesem Zusammenhang nutzen die Mikrochips eher den Pharmakonzernen und weniger den Patienten. Dies gilt vor allem dann, wenn es um Medikamente geht, die gesundheitsschädlich sind – und wir wissen, dass auf dem Pharma-Markt sehr viele Präparate existieren, bei denen man später herausfand, das sie extrem gefährliche oder sogar tödliche Nebenwirkungen haben. (Das Antirheumatikum Vioxx etwa verursachte so schwere Nebenwirkungen, das es vom Markt genommen werden musste.)


Kommen bald Medikamenten-Scanner für Arbeitgeber und Polizei?

Ein mögliches weiteres Anwendungsgebiet kommt noch hinzu. Vielleicht verfügen Personalsachbearbeiter bald über einfache Medikamentenscanner, sodass sie potenzielle neue Mitarbeiter beim Gespräch daraufhin überprüfen können, ob sie signalgebende Mikrochip-Tabletten geschluckt haben. Diese Anwendung wäre für Arbeitgeber nützlich, die keine Mitarbeiter einstellen wollen, die Medikamente nehmen. Beim Erstgespräch mit einem Interessenten würden diese dann gescannt. Und wenn dann eine rote Lampe signalisiert, dass Datenübertragungen stattfinden, wäre das Gespräch schnell mit der Floskel beendet: »Wir kommen dann auf Sie zurück.«
Viele Unternehmen sind derzeit daran interessiert, ihre Krankenversicherungskosten zu senken. Diese Technik böte ihnen einen einfachen Weg, Einstellungen zu vermeiden, die sie aus ihrer Sicht mit hohen Versicherungs- und Ausfallkosten belasten könnten …
Auch Polizisten könnten einen Medikamentenscanner einsetzen, um etwa bei einem Unfall festzustellen, ob einer der Beteiligten durch Medikamente nur eingeschränkt verkehrstüchtig war. Mit dieser Nutzung könnte ich mich sogar einverstanden erklären. Die heutigen Straßen sind voller Menschen, die aufgrund von Medikamenten geistig eigentlich nicht verkehrstüchtig sind. Das Problem hat schon größere Ausmaße eingenommen, als das Fahren unter Alkoholeinfluss, aber es wird fast nichts unternommen, um das Problem in den Griff zu bekommen. Wenn jemand Medikamente mit eingearbeiteten Mikrochips genommen hat, die Signale aussenden, ist das Scannen ein relativ einfacher Vorgang, einfacher sogar als das bekannte »ins Röhrchen pusten«. Der Polizist muss nur einen Knopf drücken, und ohne dass der Betroffene etwas tun muss, steht nach wenigen Sekunden fest, ob man entsprechende Medikamente genommen hat oder nicht.

Ein weiterer Grund dafür, keine Medikamente zu nehmen

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Es gibt noch viele unbeantwortete Fragen und potenzielle Risiken, die die Einnahme von Tabletten mit Mikrochips beinhalten könnten. Für manche ist vielleicht die Verletzung des Datenschutzes das wichtigste Argument; wer will denn schon, dass Daten über den persönlichen Medikamentenkonsum praktisch von jedermann empfangen werden könnten?
Ich nehme natürlich überhaupt keine Medikamente, und die meisten Leser von Kopp Online vermeiden diese wohl ebenfalls. Dass Medikamente bald mit Mikrochips versehen sein könnten, ist ein weiterer guter Grund dafür, ganzheitlichere Wege zu finden, seine Gesundheit zu erhalten und zu stärken. Wir sollten unser Leben (und unsere Privatsphäre) nicht in die Hände der Pharmakonzerne legen. Wer sich für eine gesunde, ganzheitliche Lebensweise auf der Grundlage gesunder Ernährung, biologisch angebauter Nahrungsmittel und ausreichender Bewegung entscheidet und künstlich hergestellten chemischen Substanzen meidet, wird aller Wahrscheinlichkeit nach niemals Medikamente benötigen.
Das Zeitalter, in dem Menschen und Medikamente mit Mikrochips versehen werden, ist nun angebrochen. Betrachtet man den laufenden Einsatz von Nacktkörper-Scannern durch die amerikanische Verkehrssicherheitsbehörde TSA, kann man sich unschwer vorstellen, was mit den Daten passiert, die von den Medikamentenscannern geliefert würden.
Allein schon die Tatsache, dass man einen Mikrochip in sich trägt, der Daten übermittelt, könnte jemanden in den Augen der TSA zu einem potenziellen Terroristen stempeln, der dann einer genauen Untersuchung auch intimer Körperteile unterzogen werden muss.
Am besten vermeidet man alle diese Risiken, indem man sich vegetarisch und besonders nährstoffreich ernährt, und es zudem vermeidet, sich zu einem ständig ortbaren, mit Mikrochips versehenen Versuchsobjekt der Medizinindustrie machen zu lassen.

von Mike Adams

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Quellen zu diesem Artikel unter: Reuters


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Gentech-Lebensmittel: Wir fordern Fakten


Zum ersten Mal seit 12 Jahren hat die Europäische Kommission den Anbau von Gentech-Pflanzen zugelassen! Doch schon 940.000 von uns haben gegen diese Entscheidung unterzeichnet.

Indem sie der Gentechnik-Lobby nachgegeben hat, ignoriert die Kommission die Meinung von 60% der Europäer, die zuerst sichergehen möchten, dass der Anbau genmanipulierter Nahrungsmittel keine Bedrohung für unsere Gesundheit und die Umwelt darstellt.

Durch eine neue Initiative der EU ist es möglich geworden, dass offizielle Eingaben direkt an die Europäische Kommission gerichtet werden können, wenn sich eine Million EU-Bürger beteiligen.

Lasst uns 1 Million Unterschriften sammeln, damit die Einführung genmanipulierter Nahrungsmittel so lange gestoppt wird, bis aussagekräftige Forschungsergebnisse vorliegen; sie werden dem Präsidenten der Europäischen Kommission, Barroso, übergeben. Bitte unterzeichnen Sie die Petition und informieren Sie Ihre Freunde und Familien :

https://secure.avaaz.org/de/eu_gmo/?vl

"An den Präsidenten der Europäischen Kommission José Manuel Barroso:
Wir fordern Sie auf, ein Moratorium für die Einführung von genmanipulierten Nutzpflanzen in Europa zu erlassen, eine ethisch und wissenschaftlich unabhängige Forschungskommission ins Leben zu rufen, die die Auswirkungen von gentechnisch veränderten Lebensmitteln untersucht, sowie strenge Auflagen zu erlassen."


Hier gehts zur Online-Petition: https://secure.avaaz.org/de/eu_gmo/?vl

Quelle: AVAAZ.ORG
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Plastik über alles - Eine Welt aus Plastik (Dokufilm-Stream)

Plastik, wir leben mit und im Plastik!!! Wir essen es, trinken es und injizieren uns es direkt in die Vene. Die meisten Männer haben einen zu hohen Plastikgehalt im Sperma. Es existiert mittlerweile 12x mehr Plastik als Plankton im Meer. Plankton ist ein wichtiges Nahrungsmittel für Meerestiere! Seemöven fressen Plastik-Pellets und verenden qualvoll...Wir können was tun!

"Ich kann die Welt nicht retten. Vielleicht aber einige Details verbessern.
Du übrigens auch!"




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Immer wieder Monsanto


Wie unsere Informanten nun bestätigten, spioniert Monsanto ihre Gegner aus und droht mit Gewalt und Schlimmeren. Es kursieren auch Gerüchte von Landwirten weltweit, dass Monsanto Beziehungen zu Xe-Services pflegt. Xe ist das größte US-amerikanische private Sicherheits- und Militärunternehmen. Es wurde 1997 unter dem Namen Blackwater USA von Erik Prince, einem ehemaligen Angehörigen der United States Navy Seals, und Al Clark gegründet. Laut Eigendarstellung ist Xe militärischer Dienstleister für Regierungsbehörden, Justiz und Bürger. Das Unternehmen bietet ferner Training sowie die Durchführung von strategischen und punktuellen Operationen an.(Wikipedia)

Nach "Round Up Ready Soja", "Aspartam", "Agent Orange", den Versuch der Patentisierung von Schweinefleisch, uvm., nun auch noch Mafia-Methoden.

Die Macht der Konzerne wird durch das monetäre System und der Habgier vieler Menschen verstärkt.

Die Anthrax Dealer - Nach Empfehlung von Zandra Sorić

Die Ermittlungen um eines der weltweit bestgehüteten Geheimnisse, nämlich der Erforschung und Produktion biologischer Waffen, setzten im Jahr 2001 ein. Nur eine Woche nach den Anschlägen vom 11. September wurden in den USA mehrere Anthraxanschläge verübt. Fünf Menschen starben an den Erregern der auch Milzbrand genannten Infektionskrankheit. Das FBI konnte die Verbrechen bis heute nicht aufklären.
In den folgenden Monaten starben auch einige Wissenschaftler auf bisher ungeklärte Weise. Alle arbeiteten an biologischen Geheimwaffen für die sogenannte "Bioverteidigungsindustrie" der USA, deren Budget Milliarden von Dollar beträgt. Die Dokumentation recherchiert, wie in Geheimlaboren genetische Forschung und Nanotechnologie schrecklichen Erfindungen den Weg bahnen, darunter antibiotikaresistente Stammzellen und sogenannte "ethnische Waffen", deren bakteriologische Wirkstoffe nur auf bestimmte Volksgruppen abzielen.
Filmemacher Bob Coen hat im Verlauf seiner Recherchen mit Opfern der bakteriologischen Forschung sowie mit Wissenschaftlern, Gesetzgebern und Augenzeugen gesprochen. Sie alle sind sich darin einig, dass der Einsatz biologischer Kampfstoffe eine Katastrophe für die Menschheit wäre.



Quelle: ARTE G.E.I.E.
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Tel.: +33 3 88 xx xx xx
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AKW´s - oder was ist Atomenergie bzw. Nukleartechnik


Sie wird von den Machern der Wirtschaft und in deren Gefolge in der Politik als die saubere Technologie der Energiegewinnung dargestellt, verkauft und betrieben. Ich glaube nicht, dass es an dieser Stelle nötig ist, das ganze Spektrum der Nukleartechnik zu erläutern und Folgen für die Welt darzustellen. Dies ist schon viele Male und in vielen Medien geschehen. Vielleicht nur ein paar wenige Fakten dazu:

*Die Kernspaltung ist so gefährlich und giftig, dass wir die Anlagen mit einem aberwitzigen Aufwand abschirmen müssen und die dort beschäftigten Menschen sich permanent in lebensgefährlicher Lage befinden.

*Die Kosten für den Atomstrom sind nur deshalb wettbewerbsfähig, weil die Entwicklung der Technologie wir Steuerzahler getragen und auch die Entsorgung des Problems nach dem Abstellen der Meiler zu bezahlen haben. Die Betreiber sind gegen die Folgen eines Supergaus unzureichend versichert – zugunsten der Wettbewerbsfähigkeit.

*Die nahe und weitere Umgebung der Anlagen wird in messbarer Dosis Tag für Tag vergiftet, in kleinen Schritten unaufhaltsam und auf lange Sicht unbewohnbar gemacht. Man behilft sich mit der willkürlichen Festsetzung von Grenzwerten, die die Anlage dann sicher erscheinen lassen. Die Menschen in der Umgebung werden unheilbar krank, das ist längst statistisch gesichert.

*Die verbrauchten Brennelemente sind hochgradig giftig, eine sichere Entsorgung ist bis heute nicht möglich. Wir hinterlassen unseren Nachkommen füreinen Zeitraum von vielen Zigtausend Jahren Ruinen mit tödlicher Gefährlichkeit, ohne dass die Menschen, Tiere und Pflanzen die tödliche Wirkung spüren – erst wenn sich die erlittenen Verletzungen entfaltet haben, wird es sichtbar.

Es braucht wahrhaft nicht viel Verstand, um zu wissen, dass diese Technologie gegen die Natur, gegen den Menschen und gegen unsere Zukunft gerichtet ist. Nur der kurze hohe wirtschaftliche Gewinn für einige wenige ist die Triebkraft dafür, ein solches Verbrechen an der Menschheit zu begehen.

Wir hören mit stoischer Wiederholung immer wieder, es gäbe derzeit keine andere Möglichkeit, den benötigten Strom bereitzustellen. Wenn es nicht die Dummheit eines Menschen ist, solches zu sagen, was ist es dann?


Warum sind diese Behauptungen falsch?

*Allein durch Einsparungen in den privaten Haushalten können ohne wesentlichen Komfortverzicht die älteren Atommeiler ersatzlos abgeschaltet werden.

*Die Wirtschaft und Industrie könnte durch einfache Sparmaßnahmen bis zu 35% ihres Stromverbrauchs einsparen. Damit wären alle restlichen Atommeiler überflüssig.

*Das angebliche Problem der Grundlastversorgung kann man lösen durch die Änderung von Gewohnheiten aller Verbraucher, durch intelligente Stromnetze und viele dezentrale Kleinkraftwerksanlage. Unter dem Fachbegriff "smart grids" gibt es bereits sehr gute und zukunftsweisende Konzepte.

Der gute Wille der Menschen ist längst da – die Öl-Lobby hat noch immer die uneingeschränkte Möglichkeit, Bestrebungen in dieser Richtung zu behindern und die kleine, aber immer noch Existente Nuklearlobby zu unterstützen.

Eine Studie der Universität Yale kam zu folgenden Ergebnis:
"Wenn man in einen amerikanischen Bundesstaat Wind - und Solarenergie kombinieren würde, könnte man die gesamten USA mit Strom versorgen!"

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Frische, die nicht mehr vorhanden ist - Die Schutzatmosphären Lüge

foodwatch hat 154 Proben von „unter Schutzatmosphäre" verpacktem Fleisch im Labor untersuchen lassen. Das Ergebnis: Die großen Handelsketten Aldi (Nord), Lidl, Marktkauf (Edeka) und Rewe setzen alle auf die irreführende und riskante Frische-Illusion durch Sauerstoff.

154 Proben von „unter Schutzatmosphäre“ verpacktem Frischfleisch gingen ins Labor. Sie stammen von 17 unterschiedlichen Rind- und Schweinefleischprodukten (Rinderhack, Hackfleisch Halb & Halb, Schweineschnitzel, Rindergulasch und Rinderroulade), eingekauft in nordrhein-westfälischen Filialen von Aldi Nord, Lidl, Marktkauf (Edeka-Gruppe) und Rewe. Untersuchen ließ foodwatch bei 120 Packungen die Zusammensetzung des eingesetzten Gasgemisches in der "Schutzatmosphäre". Von jeder Sorte wurden sechs Packungen mit der gleichen Chargennummer untersucht: drei am Tag des Einkaufs, die anderen drei am Tag des Mindesthaltbarkeitsdatums nach meistens vier Tagen. Das Ergebnis ist eindeutig: Alle vier Lebensmittelfilialisten lassen das Fleisch für Selbstbedienungstheken mit einem hohen Sauerstoffanteil von knapp 60 bis über 80 Prozent begasen. Daneben befindet sich ein hoher Anteil von Kohlendioxid unter der Verpackungsfolie.

Frische, die nicht mehr vorhanden ist
Kohlendioxid erfüllt die Aufgabe, die Konzentration bestimmter Keime über die gesamte Haltbarkeitsdauer niedrig zu halten – sein Einsatz hat also einen eindeutigen hygienischen, qualitätssichernden Zweck. Beim Einsatz hoher Sauerstoff-Konzentrationen geht es dagegen um reine Kosmetik und damit Verkaufsförderung. Sauerstoff bewirkt, dass dass Fleisch von außen lange rosig-frisch aussieht – es gaukelt auch dann Frische vor, wenn sie gar nicht mehr vorhanden ist.

Dass das Fleisch frischer aussieht, als es in Wirklichkeit ist, ist jedoch nicht das einzige Problem. In der Fachliteratur ist eindeutig belegt, dass die Verwendung hochgradiger Sauerstoffmengen in den „Schutzatmosphäre“-Packungen eine Reihe qualitativer Verschlechterungen mit sich bringt: Das Fleisch wird innen ranzig, tranig und zäh. Zudem können sich in Sauerstoff-Atmosphäre gesundheitlich bedenkliche Cholesteroloxide bilden.
Bei 34 Fleischpackungen ließ foodwatch den so genannten TBARS-Wert messen, einen Indikator für Ranzigkeit – und fand dabei deutliche Hinweise auf Fettverderb.

Das Fazit unseres Labortests:
Alle der untersuchten Fleischprodukte von Aldi (Nord), Lidl, Marktkauf und Rewe waren in hochgradiger Sauerstoff-Atmosphäre verpackt.
Alle vier Handelsketten hübschen ihr Fleisch also irreführend auf, indem mithilfe von Sauerstoff außen eine rosige Farbe erzeugt wird, die Frische suggeriert.
Das Frischfleisch an den Selbstbedienungstheken der vier Handelsketten weist entweder bereits Qualitätsverschlechterungen (Zähigkeit, Ranzigkeit) durch den hohen Sauerstoff-Gehalt auf, oder die Konzerne haben solche Mängel zumindest billigend in Kauf genommen. Denn die Auswirkungen der Sauerstoff-Atmosphäre auf die Fleischqualität ist der Branche längst bekannt.
Die schwammige gesetzliche Kennzeichnungs-Vorgabe ("verpackt unter Schutzatmosphäre" ohne Angabe des verwendeten Gasgemisches) wird auf Kosten der Verbraucher massiv ausgenutzt. Die Nachteile des irreführenden "Frische"-Effekts werden den Kunden verschwiegen.

Link zu den Messdaten von foodwatch


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Heroin



Das berüchtigtste Rauschgift des 20. Jahrhunderts ist eine Erfindung von Bayer. Jahrzehntelang verkaufte der Konzern Tonnen von Heroin in alle Welt - nicht als Droge, sondern als allseits beliebte Arznei. Ein Berliner Arzt hat jetzt die seltsame Historie des Heroins aus Leverkusen untersucht.

Kann so eine Geschichte wahr sein? Ein deutsches Pharmaunternehmen mischt ein zweifelhaftes Mittel zusammen und probiert es an Ahnungslosen aus. Nach spärlichen Tests lässt der Konzern das Zeug als Arznei auf die Menschheit los. Angepriesen als Mittel der Wahl gegen fast jedes Übel, von der Bronchitis bis zur Multiplen Sklerose, entwickelt sich das Medikament zum internationalen Bestseller. Der Pharmamulti aus Deutschland scheffelt Millionen-auch deshalb, weil das Präparat süchtig macht.
Einige Jahre später will sich im Konzern niemand mehr an das Mittel erinnern. Nun gilt der Stoff nicht mehr als sein Werk, sondern als das des Teufels. Die einst weit verbreitete Arznei ist weltweit illegal. Wer sie herstellt, ist ein Verbrecher. Wer sie verkauft, dem wird in einigen Teilen der Welt der Kopf abgeschlagen. Und wer sie benutzt, der steht im Abseits - er gilt als asozial und als Todeskandidat.
Solche Geschichten gibt es, und dies ist eine davon. Der Pharmakonzern, um den es geht, heißt Bayer. Und das Präparat, das Bayer entwickelt und hemmungslos vermarktet hat, heißt Heroin.

Am 21. August 1897 hatte Felix Hoffmann, ein Chemiker von Bayer, in seinem Labor die Substanz Diacetylmorphin zusammengemischt. Davon versprachen sich seine Chefs allerhand - sie sahen in ihr einen Ersatz für das abhängig machende Schmerzmittel Morphin. Als Fische, Meerschweinchen und Katzen das neue Mittel schluckten und überlebten, mussten Werksangehörige und ihre Kinder ran. Tote gab es nicht, Süchtige auch nicht, und kaum ein Jahr später brachte der Konzern das Mittel - unter Verzicht auf gründliche klinische Tests - auf den Markt.

Jetzt hieß es "Heroin", denn diesen Namen hatten sich die Bayer-Bosse für ihre, wie sie fanden, "heroische" Neuentwicklung ausgedacht und schützen lassen. Was nun folgte, ist in der Rückschau eines der bizarrsten Kapitel aus der Arzneimittelgeschichte. Bis in die dreißiger Jahre hinein verkaufte Bayer weltweit hochreines Marken-Heroin. Überall wurde das bis heute unbestritten stark und vielfältig wirkende Mittel gefeiert und als Arznei an Millionen verabreicht. Nur ganz langsam mutierte es zur Dämonendroge.

Der Berliner Mediziner Michael de Ridder, 53, hat in einem neuen Buch nachgezeichnet, wie Heroin auf die Welt, auf den Markt und schließlich auf die schiefe Bahn kam*. Als erstem ist es de Ridder gelungen, in die Bayer-Firmenarchive vorzudringen. Seine Vorgänger hat der Konzern stets abgewiesen, denn an seine Vergangenheit als Heroin-Küche lässt sich Bayer nicht mehr gern erinnern.

De Ridder beschreibt eine staunenswerte Epoche, in der die Welt scheinbar Kopf steht - oder kollektiv high ist. In der guten alten Zeit ist Deutschland der größte Heroinproduzent der Erde. Heroin ist "ein recht schönes Geschäft", finden stolze Bayer-Direktoren. Und die Mehrheit der Ärzte preist es als wertvolles und sicheres Arzneimittel mit "zauberhafter Wirkung", hilfreich gegen Husten, Schmerzen und allerhand andere Gebresten. Schulkinder, Gebärende, Polizisten, Alte und Gebrechliche konsumieren Heroin. Sie nehmen es ein als Pulver, Mixtur, Saft oder Zäpfchen, für Frauen gibt es heroinhaltige Tampons. Heroin ist überall und doch: Kaum jemand wird abhängig, keine Secie verfällt der Beschaffungskriminalität, wozu auch: Bayer-Heroin ist in den Apotheken vorrätig, nicht eingewickelt und verpanscht in winzigen Stanniolkügelchen, sondern abgepackt in eleganten Heroin-Flakons oder in Gläsern, die bis zu 25 Gramm fassen - eine Menge, die heute reichen würde für viele Dutzend einsame Tode auf dem Bahnhofsklo.

Was war los mit Bayer und den Ärzten aus dem Kaiserreich? Hielten wirklich alle das Heroin für so harmlos, dass sie es scheinbar ohne Sorge als Hustenmittel schon den Säuglingen einflößten? Haben Bayer-Direktoren gewusst, was die Substanz anrichten kann und dennoch ohne Skrupel ihr Geschäft betrieben? Oder hatten die damaligen Ärzte Recht? Sollte Heroin auch jetzt noch eher als Medikament denn als Droge gesehen werden?

Als die Substanz auf den Markt kam, war nichts ungewöhnlich daran - außer dem durchschlagenden Erfolg: Nach nur einem Jahr verdealte Bayer sein Heroin in mehr als 20 Länder, vor allem in die USA. Schon 1902 fuhr es fünf Prozent des Gewinns in der Pharmasparte ein, und der Absatz stieg rasant - von 45 Kilogramm 1898 auf 783 Kilogramm zehn Jahre später. Weil Bayer kein Patent auf Heroin bekommen hatte (die Substanz war in der wissenschaftlichen Literatur schon bekannt), mischten bald auch andere Firmen im Geschäft mit: Sandoz, Hoffmann-La Roche, Boehringer, Gehe, Knoll und Merck.


Erfolgreich war der Stoff auch deshalb, weil zumindest Bayer am Markt mit der bis heute branchentypischen Brutalität vorging. Carl Duisberg, damals Bayer-Prokurist und noch heute prominent vertreten in der Gedächtnisgalerie der Deutschen, verlangte von seinen Untergebenen, sie sollten ihre Gegner "mundtot schlagen", wenn diese behaupteten, Heroin sei nicht sicher. Eine kleine Zahl unbeugsamer Mediziner nämlich unterstellte dem Mittel von Anfang an Giftigkeit oder Suchtpotenzial. "Wir dürfen nicht dulden", bleute Duisberg seinen Forschern ein, "dass in der Welt behauptet wird, wir hätten unvorsichtigerweise Präparate poussiert, die nicht sorgfältig probiert sind."

Mit Fanfaren und Getöse statt mit sicherem Wissen bahnte Bayer seinem Heroin den Weg. Bayers "starker und straff organisierter Propaganda-Apparat" (de Ridder) ging damals mit nach wie vor aktuellen Branchentricks vor. Unverlangt schickte der Konzern Probepackungen an Mediziner bis nach China. Er versorgte Ärzte mit der aktuellen, jeweils für den Konzern günstig ausfallenden Fachliteratur. Er gab 'gezielt Studien bei willfährigen Ärzten in Auftrag. In Anzeigen in der "Deutschen Ärztezeitung" forderte Bayer die Mediziner auf, den damals weit verbreiteten Morphinismus doch einmal mit dem "anerkannt vorzüglichen" Heroin zu heilen - schließlich sei Heroin ein Morphinabkömmling, der nicht abhängig mache.

Die Mühen machten sich bezahlt. Die Mediziner verschrieben Heroin, als wären sie selbst süchtig danach. Der Wert des Medikaments werde durch seine "absolute Ungiftigkeit noch gehoben", urteilte ein Arzt in einer Fachzeitschrift. Ein anderer jubelte, Heroin sei "das sicherste und exzellenteste aller Hustenmittel".

Doch beim Husten blieb es nicht. Sehr rasch entdeckte Bayer, dass Heroin einfach gegen alles gut war. Seit 1906 riet der Bayer- Konzern zu dringendem Heroin-Konsum unter anderem bei Schmerzen, Depressionen, Bronchitis, Asthma oder Magenkrebs- ein Einsatzspektrum, "das nur wenige der damals bekannten Erkrankungen ausschloss" (de Ridder). Selbst die Gesunden hatten viel Spaß mit Heroin. Alpenclubs empfahlen ihren Mitgliedern, vor einer Tour ins Hochgebirge das Zeug zu schlucken, weil das die Atmung erleichtere. High kamen die Wanderer höher.

Natürlich war die Bayer-Droge auch in den Irrenhäusern zu Hause. Der Mediziner Pastena verabreichte das Mittel im Jahre 1900 an die Insassen der Psychiatrie von Neapel - an "Irrsinnige, Idioten, maniakalische Halluzinanten, Epileptiker, Paralytiker und Delirante". Pastena verzeichnete "andauernde Beruhigung" und "in einigen Fällen sogar Heilung". Russische Psychiater rückten mit Heroin "seelischem Schmerz" zu Leibe, polnische Ärzte disziplinierten "extreme Masturbanten", ein Düsseldorfer Doktor brachte "schmerzhafte Erektionen" zum Abklingen. Heroin war ein Teufelszeug, das offenbar immer half - auch der armen Patientin des Wiener Gynäkologen Mirtl: Sie lag 1899 im Maria Theresia Frauenhospital mit schier unheilbarer "Nymphomanie" - "erst mit Heroin trat die gewünschte Besserung ein".

An Nebenwirkungen verzeichneten die Mediziner Benommenheit, Schwindel und Verstopfung, sonst nichts. Die Ärzte, die teils schon im Geburtsjahr von Heroin vor seinen starken Suchtgefahren warnten, blieben eine Minderheit. Es galt die Ansicht des Mediziners Grinewitsch, der immerhin 2000 Kranken Heroin eingeflößt hatte: "Ein krankhaftes Gelüste nach dem Mittel" sei nicht zu befürchten.

Diese Aussage steht in krassem Gegensatz zu dem, was die Kinder Jahrzehnte später in der Schule lernen. Warum wurden Heroin-User unter Wilhelm Il. anders als ihre Urenkel nicht abhängig? Was unterschied die Untertanen des Kaisers von Billie Holiday, Charlie Parker, Janis Joplin, River Phoenix und den Kindern vom Bahnhof Zoo? Entscheidend für die ausbleibende Sucht war die damals vorherrschende Art der Heroin-Aufnahme. Die Kranken schluckten nur wenige Milligramm - weniger als ein Zehntel dessen, was sich Fixer spritzen. Oral aufgenommen gelangt es nur langsam ins Gehirn. Einen Flash erlebten die damaligen Konsumenten nicht, wohl aber Schmerzlinderung und mitunter leichte Euphorie. Beides war sehr willkommen. Auf Heroin fühlten sich die Kranken besser an Körper und Seele.

Die Idee, ihre Arznei zu sniefen, zu rauchen oder hoch dosiert intravenös zu spritzen, kam den Leuten nicht in den Sinn. Deshalb blieb Europa, was Heroin-Sucht anging, lange clean: Noch 1920 war den deutschen Medizinalbehörden der Begriff "Heroinismus" völlig unbekannt.

Schneller zur Sache ging es in den USA, dem besten Kunden von Bayer. Die Amerikaner lebten damals ohnehin in einer Art Junkie-Staat. Zehn Prozent aller Ärzte galten als opiatabhängig, mehrere hunderttausend Menschen spritzten sich Morphin, zahllose eingewanderte Chinesen waren süchtig nach Rauchopium. Etwa seit 1910 stiegen viele um auf Heroin. Als sich die Kliniken mit Heroinisten füllten, wurde das Mittel staatlich stärker kontrolliert und seine Verschreibung erschwert. Der Heroin-Handel entwich auf den Schwarzmarkt, die Preise stiegen, die Beschaffungskriminalität auch. Für die Hersteller war dies ein Segen - denn im Untergrundgeschäft machten deutsche und andere Pharmafirmen erst richtig Kasse. Gegen Ende der zwanziger Jahre lag der legale Weltbedarf an Heroin bei zwei Tonnen - hergestellt wurden aber bis zu neun Tonnen im Jahr.

Renommierte Hersteller dealten konspirativ wie die Mafia. Hoffmann-La Roche war eine dieser Schurken-Firmen: Regelmäßig, so de Ridder, lieferte der Schweizer Konzern Drogen an Schmugglerorganisationen. Die Hamburger Polizei deckte Mitte der zwanziger Jahre auf, dass der Schweizer Konzern Heroin, Morphin und Kokain verschiffte und als "harmlose Chemikalien" tarnte. Als Codewort für Ileroin war den Schiebern bei Hofftnann-Laa Roche "Yeaxt" geläufig; "Yamyk" stand für Kokain. Für seine Taten handelte sich der Konzern 1927 eine Verwarnung von der internationalen Opium-Kornmission ein. Voll von Abscheu urteilte der Kommissionsvorsitzende, Hoffmann-La Roche sei einer Lizenz zum Handel mit Betäubungsmitteln nicht würdig.

Nach immer restriktiveren, internationalen Opium-Abkommen kamen die Heroin-Geschäfte von Bayer und anderen Firmen nach 1931 fast gänzlich zum Erliegen. Das bißchen Heroin, das sie noch herstellten, wurde genau überwacht. Heroin war in Ungnade gefallen und aus den Apotheken verbannt. Doch davon, so schreibt de Ridder, haben die Patienten nicht profitiert. Opiate, zu denen das Heroin zählt, vermögen "wie keine andere Arznei Todesangst zu lindern und das Sterben zu erleichtern", sagt de Ridder. Zu den Opiaten zählen auch die wirkungsvollsten Schmerzmittel. Weil die unverzichtbaren Opiate jetzt insgesamt zu restriktiv gehandhabt würden, müssten Schwerstkranke und Sterbende in Deutschland oft Schmerzen durchstehen, die ihnen mit Leichtigkeit zu nehmen wären.

Heroin wird heute legal nur noch in einem Land hergestellt - in Großbritannien. Die Briten schätzen es als wirksames Schmerzmittel und verbrauchen rund 300 Kilogramm im Jahr. Heroin wirkt schneller als Morphium, allerdings klingt seine Wirkung auch schneller ab. Ungesund ist es nicht. Es verändert weder das Erbgut noch ist es auf Dauer giftig. Dass viele Junkies wie Zombies aussehen, so de Ridder, habe nichts mit der Substanz zu tun. Teures Straßen-Heroin ist vielfach mit Giften gestreckt und bakteriell verseucht, die oft obdachlosen Fixer handeln sich mit unsterilen Nadeln Abszesse und Infektionen ein.

Der Vater des Heroins hat den Absturz seiner Schöpfung nicht mehr ganz miterlebt. Felix Hoffmann starb 1946 kinderlos, allein stehend und nahezu vergessen in der Schweiz. Bayer widmete ihm nicht einmal einen Nachruf.

Dazu hätte die Firma durchaus Grund gehabt. Am 10. August 1897, elf Tage bevor er das berüchtigtste Rauschgift des 20. Jahrhunderts zusammenrührte, hat Hoffmann eine Substanz erschaffen, die gleichfalls weltberühmt wurde: Acetylsalicylsäure. Seine Chefs hielten sie anfangs für zu giftig und hätten sie fast verworfen. Dieses Bayer-Produkt ist nach wie vor legal. Sein Name: Aspirin.

Ärzte warnen: Es werden viele Menschen in Deutschland sterben


Gesundheits-Reform – Gesundheits-Versorgung vor allem für Prekarier in Deutschland nicht mehr sicher – Ärztliche Versorgung möglicherweise bald nur noch eingeschränkt möglich – Zusammenbruch der Basis des Gesundheits-Wesens – “Behinderte, kranke, alte und arme Menschen trifft es zuerst”

Berlin. 21. Juli 2010. Schockierende Nachricht von deutschen Ärzten mitten im Hochsommer und zu Beginn der Sommerpause der deutschen Spitzenpolitiker. Noch heute Vormittag feierte Dr. Angela Merkel in einer Pressekonferenz vor der Verabschiedung in die Sommerpause die großen Erfolge der schwarzen-gelben Regierungs-Koalition aus CDU-CSU und FDP. Kurze Zeit später folgte die Warnung: Ärzte in Deutschland rechnen mit vielen toten Menschen in Deutschland, die in der Folge der Gesundheits-Reform in Deutschland nicht überleben werden. In einem Bericht des größten Nachrichten-Magazins SPIEGEL, warnt ein Verbands-Sprecher davor, dass die Neuordnung des Systems, dazu führen könne, dass viele Menschen in Deutschland nicht überleben werden. Grundsätzlich sei die ärztliche Versorgung in Deutschland nicht mehr gewährleistet. Genauer könnte sogar der Zusammenbruch der Basis des Gesundheits-Wesens drohen. Schwer und chronisch kranke, alte und arme Menschen treffe es zuerst.

In Deutschland leben bereits heute mehr als 20 Millionen Menschen unter der Armutsgrenze und deren ärztlichen Versorgung könnte jetzt nicht mehr gewährleistet sein, sollten die Befürchtungen der Gesundheits-Experten in der bereits zu Anfang Juli und in der heute vorhergesagten Form eintreffen.

Besonders hart könnte es Menschen und Angehörige des deutschen Prekariats treffen, das meint alle Menschen, die weniger als 6.000 Euro im Monat an Einkünften beziehen, befürchten Beobachter und auch Patienten.

Laut Informationen im Spiegel warnten deutsche Haus-Ärzte davor, dass mit der Neuordnung verbundenen Begrenzung der Honorare für Ärzte, so wörtlich: “ein Landkreis nach dem anderen zusammenbrechen…” werde. Der Hauptgeschäftsführer des Deutschen Hausärzte-Verbandes, Eberhard Mehl, soll davor gewarnt haben, dass keine jungen Ärzte mehr nachkämen und ergänzte: “…und diese Entscheidung wird viele Menschenleben kosten.”

Für das Jahr 2011 seien auch Ärzte-Streiks für die Situation einer Eskalation geplant. Der Chef des Hausärzte-Verbands, Ulrich Weigeldt entkräftete den Eindruck, seine Mitglieder würden zu viel verdienen. Die Mitglieder des Ärzteverbandes seien nicht “gierig”.

Experten, Patienten und Beobachter in Berlin befürchten, dass eine ärztliche und medizinische Versorgung von alten, chronisch kranken und behinderten Menschen und von Hartz 4-Empfängern, deren Kinder, weiterer Angehörigen des Prekariats, das meint der Unterschicht in Deutschland, künftig möglicherweise nicht mehr ausreichend oder nur noch stark eingeschränkt möglich sein könnte. Wenn die Ärzte hoffnungslos überlastet werden und kaum noch Nachwuchs gefunden werden könne, dann könnten die Ärzte vor die Wahl gestellt werden auch schwerwiegende Entscheidungen zu treffen, im Rahmen einer selektiven Notfall-Versorgung auf die Behandlung und Hilfeleistung, für chronisch kranke, behinderte, schwache, alte und arme Menschen und Hartz 4-Empfänger zu verzichten, um wenigstens noch einige Menschenleben in Deutschland zu retten, die in Zeiten der Krise dann noch eine kleine Aussicht auf ein Überleben in Deutschland hätten.

Bereits am 7. Juli kritisierte der Chef des Deutsche Hausärzteverband, Ulrich Weigeldt in Bezug auf den Bundesgesundheits-Minister Dr. Philipp Rösler: „Dieser Minister ist unfähig, die drängendsten Probleme des deutschen Gesundheitssystems zu lösen. Die beschleunigte Beseitigung der Hausarztpraxen in Deutschland ist nicht die geeignete Antwort auf eine alternde Bevölkerung und steigende Morbiditätslast (das meint Last der Rate der Sterblichkeit von Menschen).“ Der Bundesgesundheitsminister sei eine “Gefahr für die Regierung Merkel.“ Bundesgesundheitsminister Rösler greife den Versicherten in die Tasche und zerstöre deren wohnortnahe, ambulante, hausärztliche Versorgung, warnte Weigeldt in Berlin.

Die systematische Benachteiligung der Hausärzte im Kassenärztliche Systeme werde zementiert. Röslers Politik treffe zuerst die alten, die schwer kranken und die armen Menschen in Deutschland“, so Weigeldt.

Zusammenbruch der Basis des Gesundheits-Wesens

„Wenn Patienten auf dem Land und in den strukturell abgehängten Quartieren unserer Städte keinen Hausarzt mehr finden, bricht die Basis unseres Gesundheitswesens zusammen. Dies wird sehr viel mehr kosten als die Anstrengungen, die hausärztliche Versorgung flächendeckend zu sichern.“ Der Deutsche Hausärzteverband hat dem Bundesminister immer wieder Gespräche über die Weiterentwicklung der Versorgungsqualität im ambulanten Sektor angeboten. Dennoch hat sich Dr. Rösler jetzt entschieden, im Auftrag einiger Kassen und der KBV den Wettbewerb durch die Selektivverträge abzuschaffen und die Hausärzte in die Strukturen der Staatsmedizin zu zwingen. Das KV-System schafft nachweislich mehr Regelungsdichte und mehr Unübersichtlichkeit bei den Honoraren, aber keine Qualitätsanreize.” erklärte Ulrich Weigeldt.

Bereits zu Beginn des Monats warnte der Verbands-Chef von einem “Anschlag auf die Existenz der Hausarzt-Praxen”, die auch Arbeitgeber und ein Standort-Faktor seien. Einen solchen Anschlag werden weder die Ärzte noch die versicherten Menschen hinnehmen. Genauer betrachtet müssten die versicherten Menschen in Deutschland höhere Beiträge bezahlen, während das Gesundheits-System in Deutschland drohe zusammenzubrechen. Damit drohe auch eine Verschlechterung in der ärztlichen und medizinischen Versorgung im Allgemeinen, befürchten auch Patienten und Beobachter der gesundheitspolitischen Entwicklungen in Deutschland.

Quelle und Copyright: Readers Edition

Monsanto macht aus Haiti eine Wüste

475 Tonnen Saatgut im Wert von 4 Millionen US-Dollar des US-Konzern für Biotechnologie als Erdbeben-Entwicklungshilfe für das geschwächte wehrlose Land

Nach dem verheerenden Erdbeben wird die Landwirtschaft in Haiti, die eigentlich mit Spendengeldern aus aller Welt neu aufgebaut werden sollte, unter dem Vorwand humanitärer Hilfe unter tatkräftiger Mitwirkung der US-Regierung völlig zerstört werden.

Saatgut des Konzerns Monsanto im Wert von vier Millionen US-Dollar wird in den Boden der Insel eingebracht und kontaminiert die Felder der Landwirte. So sieht US-amerikanische Hilfe aus, die die Situation der Armut des zerstörten Landes benutzt, um die gentechnisch veränderten Pflanzenkörner auf der ganzen Welt zu verbreiten.

Vernunftbegabte Länder, in denen die Bevölkerung und die Regierungen gentechnisch veränderte Pflanzenprodukte strikt ablehnen, werden um die haitianischen Erzeugnisse einen hohen Bogen machen und damit die Ausfuhren der Erzeugnisse in ihre Volkswirtschaft verbieten. Somit gehen den haitianischen Bauern Einnahmen aus dem Exportgeschäft verloren. Desweiteren werden sie in Nachfolgekulturen von den Lizenzen Monsantos abhängig gemacht und zu Sklaven des Multi-Konzerns.

Dazu werden die gesundheitlichen Folgen der Bewohner im eigenen Land kommen, die unüberschaubar sind.

Dass die haitianische Regierung diesen Frevel unterstützt, ist kein Wunder. Am Freitag, den 14.Mai erteilte sie in Form des Landwirtschaftsministerium die Genehmigung, diese brisante Spende zuzulassen mit der manipulativen Begründung, dass die ausgewählten Samen sich hervorragend für die haitianische Anbaubedingungen und Bewirtschaftungsmethoden eignen und die Versorgung der Bevölkerung gewährleisten werden.

Elizabeth Vancil, Direktorin für globale Entwicklung bei Monsanto sagte, diese Möglichkeit für das, was Haiti benötige, sei unglaublich.

Die ersten sechzig Tonnen der 475-Tonnen-Spende von Samen nach Haiti kamen in der letzte Woche an, um Mais- und Gemüsesamen auf die Felder zu bringen. Das noch bevorstehende Saatgut der nächsten Sendungen wird auch Samen von Kohl, Karotten, Auberginen, Melonen, Zwiebeln, Tomaten, Spinat und Wassermelonen enthalten, hiess es am 15.Mai nach Angaben von VOA NEWS.

Monsanto teilte mit, dass der Transport von dem US-Frachtunternehmen UPS und dem in der Schweiz ansässigen Logistikunternehmen Kühne und Nagel gesponsort wird, das wären ihre Leistungen an dem Saatgut-Programm.

Die Verteilung des Saatguts in Haiti wird von dem WINNER-Projekt organisiert, dass ein Programm entwickelt hat, um die Produktivität der Bauern zu erhöhen und von der US Agency for International Development finanziert wird.

Es ist eines der grössten verbrecherischen Projekte an der Natur und der Menschheit und wird perverserweise als “human” ausgegeben.

Wo sind die Milliarden hin, die als Hilfsspenden von aller Welt nach dem Erdbeben grosszügig geleistet wurden – um davon Haiti die benötigten landwirtschaftlichen Bedarfsgüter zu finanzieren?

[Quelle: http://www.radio-utopie.de/2010/05/15/haiti-wird-von-monsanto-biologisch-komplett-in-wuste-verwandelt/]

IKEA - Nachhaltigkeit an praktischen Beispielen

Seit Jahren arbeitet der schwedische Einrichtungskonzern IKEA am Thema Nachhaltigkeit. Jetzt hat IKEA einige dieser Aktivitäten unter dem aussagekräftigen Titel „eine Aufgabe, die niemals endet“, zusammengefasst – eine Liste, die ständig fortgeführt wird.

Ikea Arbeitet an Nachhaltigkeit

Ein verantwortungsvoller Umgang mit Ressourcen ist ein wesentlicher Bestandteil des IKEA Ansatzes für Produktentwicklung und Produktion. Es hilft nicht nur dabei, Geld zu sparen, sondern schützt auch die Umwelt. IKEA verwendet nie mehr Material als notwendig, und versucht auf so viel erneuerbare und recyclebare Stoffe wie möglich zurückzugreifen. Die selbst zusammenbaubaren Möbel sind einfach zu zerlegen, das erleichtert es, Materialien wie Holz, Plastik, Metall und Glas zu trennen und wiederzuverwerten. Gottfried Kienzl, Umweltverantwortlicher von IKEA Österreich: „Wir wollen einen Unterschied machen – im Großen ebenso wie im Kleinen. Sei es durch den Einsatz von erneuerbaren Energien, die optimale Nutzung von Transportkapazitäten oder durch lokale Partnerschaften.“ IKEA möchte Lösungen und Know-how anbieten, die den Menschen ein nachhaltigeres Leben zuhause ermöglichen. Das fängt im Kleinen an: etwa mit durchdachten Aufbewahrungsdosen für Lebensmittel, durch die diese länger haltbar sind, oder ausgeklügelten Portioniersystemen wie der RARITET Dose. Mischbatterien mit Regulierfunktion wie RINGSKÄR helfen, den Wasserverbrauch um 30 Prozent oder mehr zu reduzieren. SPARSAM Energiesparlampen, RATIONELL Systeme für die Mülltrennung und günstige Induktionskochfelder sind weitere Beispiele.

Unterstützung verantwortungsbewusster Produktion

IKEA Produkte müssen unter einwandfreien Arbeitsbedingungen von Lieferanten gefertigt werden, die einen verantwortungsvollen Umgang mit der Umwelt pflegen. Deshalb müssen sich alle IKEA Lieferanten und Produzenten an den IKEA Verhaltenskodex IWAY halten. IKEA ist davon überzeugt, dass eine enge und langfristige Beziehung am besten zu einer positiven Entwicklung der Lieferanten beisteuert. Die Kriterien des IKEA Verhaltenskodex IWAY müssen von jedem Unternehmen, das für IKEA tätig ist, befolgt werden. Die Richtlinien umfassen die nationale Gesetzgebung, ein Verbot von Kinderarbeit und Diskriminierung, angemessene Bezahlung, sichere und gesunde Arbeitsumgebung sowie umweltbewusstes Handeln. Regelmäßige Kontrollen durch IKEA Qualitätsprüfer gewährleisten die Einhaltung.

IKEA Goes Renewable

Eines der großen aktuellen Projekte ist „IKEA goes renewable“: Ziel ist, den gesamten Energieverbrauch im Vergleich zu 2005 um ein Viertel zu senken. Alle IKEA Einrichtungshäuser, Distributionszentren, Swedwood Produktionsstätten und Büros weltweit sollen künftig vollständig mit erneuerbarer Energie und unabhängig von fossilen Brennstoffen versorgt werden. In Österreich verfügt das Distributionszentrum in Wels bereits über eine Solaranlage, das IKEA Einrichtungshaus in Klagenfurt wird mittels Erdwärme geheizt und gekühlt. Und seit Anfang dieses Jahres bezieht IKEA Österreich zudem 100 % Oekostrom®.

www.ikea.com/at/

Die neue Weltordnung

Bis auf die Geräte, welche das ursprüngliche Wetter herstellen sollen, ein sehr gutes Video!