Blackout durch grüne Naturkraft: Ein Vulkan macht die Wirtschaftsbosse fertig - Die finanziellen Folgen


Die Qualitätsmedien starren derzeit wie gebannt auf den leeren Luftraum über Europa. Wir haben nachgefragt, welche wirtschaftlichen Folgen das alles haben wird, wenn die grüne Naturgewalt des isländischen Gletscher-Vulkans Eyjafjallajökull weiterhin riesige Mengen Wasserdampf und Asche ausstoßen wird. Die mächtigsten Manager der Welt sind nun ohnmächtig – und müssen zuschauen, wie ihre finanziellen Träume im wahrsten Sinne des Wortes zu Asche werden.

Während deutsche Medienvertreter in »Brennpunkten« und anderen Sondersendungen noch darüber spekulieren, wie viele Stunden es noch dauern mag, bis die Welt nach dem Ascheregen wieder völlig in Ordnung ist, liegen an der Wall Street längst ganz andere handfeste Informationen vor: Die Folgen werden uns über mehrere Monate hin wirtschaftlich in Atem halten. »Icelandic Eruptions May Disrupt Air Travel for Months« (etwa: »Die isländischen Vilkanausbrüche könnten den Luftverkehr noch für Monate unterbrechen«) lautet eine Überschrift, die aus Island kam und an der Wall Street sofort herumgereicht wurde, bei deutschen Qualitätsmedien aber schlicht unterging. Und während deutsche Geologen und Vulkanexperten den deutschen Journalisten noch in die Mikrofone diktieren, dass sie keine Ahnung haben müssen in Bezug auf das, was da passieren wird, sprechen die isländischen Geologen längst Klartext, Zitat: »It could go on for months, Sigrun Hreinsdottir, a geophysicist at the University of Iceland, said in a telephone interview from Reykjavik. ›From what we’ve seen, it could erupt, pause for a few weeks, and then possibly erupt again.‹«

Nach Angaben der für die Thematik an der Universität von Island zuständigen Wissenschaftlerin Sigrun Hreinsdottir wird das Naturschauspiel also wohl noch einige Monate andauern. Der Vulkan spuckt Asche aus, beruhigt sich einige Zeit und spuckt dann wieder einen Ascheregen aus – und das über viele Monate hin.

Mike Burton vom italienischen Vulkanforschungszentrum hat die Asche vom jüngsten Ausbruch des isländischen Gletscher-Vulkans Eyjafjallajökull schon analysiert und kommt zu dem Schluss, dass die Lage schlimmer und nicht etwa besser werden wird, der Grund: Derzeit fallen immer noch Eisstücke vom Gletscher in den Vulkanschlund. Und die ausgespuckte Asche ist noch relativ groß. Wenn weite Teile des Gletschereises abgebrochen und vom Vulkan ausgespien sind, werde die Asche immer feiner werden, immer höher in die Atmosphäre geschleudert und eine noch größere Gefahr für die Luftfahrt. Telefonisch sagt er: »Das alles sind keine wirklich guten Nachrichten.«

Der finanzielle GAU

Einige Fluggessellschaften könnten schon in wenigen Tagen vor dem finanziellen Ruin stehen, denn die finanziellen Folgen des aktuellen Geschehens hat man bis vor einer Woche weltweit für absolut unmöglich gehalten. Ein Beispiel: Die niederländische Gesellschaft KLM steht vor dem Bankrott und nimmt jetzt schon Geld aus dem Pensionsfonds heraus. Auch für Kleinflughäfen wie Paderborn/Ostwestfalen, die schon jetzt finanziell am Rande des Ruins stehen, ist die Sperrung des Luftraumes eine Katastrophe. Derek Sadubin vom „Centre of Asia Pacific Aviation“ in Sydney geht von bis zu einer Milliarde Dollar (736,58 Millionen Euro) aus, die sich – wortwörtlich – in Luft auflösen würde, falls die Sperre der Lufträume drei Trage dauerte. Fünfzig Milliarden Dollar Verluste haben die großen internationalen Fluglinien in den vergangenen zehn Jahren eingeflogen – das von der Finanzkrise ausgelöste weltweite Rezessionsjahr 2009 mit eingerechnet. Und jetzt macht ein neuer Unglücksbote die gerade einsetzende Erholung der Luftfahrt wieder zunichte.

Wer Aktien von Fluggesellschaften hat und sie noch nicht verkauft hat, der sollte sich mit dem Verkauf beeilen – oder sich aber zumindest auf herbe Kursverluste einstellen. Denn wie isländische Wissenschaftler (siehe oben) prognostizieren, könnte es auch nach einer Aufhebung der Luftraumsperre über Monate hin wegen neuer isländischer Vulkanaktivitäten immer wieder neue Sperren geben.

Eine jede Sperrung des internationalen Luftraums hat für Fluggesellschaften kaum vorstellbare finanzielle Folgen. Nach den Terroranschlägen des 11. September 2001 durften in den Vereinigten Staaten mindestens zwei Tage lang keine Verkehrsflugzeuge starten oder landen. Und für ausländische Fluggesellschaften war der Luftraum sogar für mindestens einen weiteren Tag geschlossen. Die Flugunterbrechungen kosteten die Airlines in aller Welt nach Berechnungen der internationalen Luftfahrtorganisation IATA bis zu zehn Milliarden US-Dollar (damals rund elf Milliarden Euro) Umsatz. Die finanziellen Folgen des isländischen Vulkanausbruchs dürften allerdings schon jetzt deutlich höher liegen.

Doch es sind eben nicht nur die horrenden Verluste bei den Fluggesellschaften in Milliardenhöhe. Transplantationskliniken kriegen keine Spenderorgane mehr, weil diese nicht mehr im europäischen Luftraum transportiert werden können. Das sind Todesurteile. Ein weiteres Beispiel: In den Vereinigten Staaten kamen mit niederländischen KLM-Flugzeugen täglich Schnittblumen aus den Niederlanden an. Seit gestern ist der Großmarkt in New York, wo sie umgeschlagen werden, wie ausgestorben. Der GAU! Derweilen verwelken die Schnittblumen in den Niederlanden. Es gibt hunderte Branchen, die in einer globalisierten Welt nun Stunde für Stunde horrende Verluste machen – und die mächtigsten Wirtschaftsbosse müssen ohnmächtig zuschauen.

Toxische Fluoride in der Vulkanasche – Gefahr fürs Trinkwsser

Noch weitaus interessanter ist, was den Menschen in Europa derzeit noch in den Qualitätsmedien verschwiegen wird: Die Isländer warnen uns Kontinentaleuropäer vor der Kontaminierung unseres Trinkwassers. Halldor Runnolfsson von der isländischen Lebensmittelaufsichtsbehörde wandte sich an die großen Nachrichtenagenturen der Welt mit der Aussage: »It is important to prevent the ash from reaching water supplies, both for public and animal health reasons and for safe milk production.« Die Aschewolke enthält 23 bis 35 Milligramm wasserlösliche Fluoride je Kilogramm. Gelangen sie über das Trinkwasser in den Magen von Weidetieren oder ins menschliche Trinkwasser, dann bildet sich durch die Salzsäure des Magens Fluorwasserstoff. Akute Symptome sind starke Schmerzen in Magen und Darm, hinter dem Brustbein, Krämpfe, Bewusstlosigkeit und schwere Stoffwechselstörungen. Fluorwasserstoff verursacht ebenfalls starke Verätzungen bis hin zur Zerstörung von Zellen. Fluoride – wie sie jetzt in Island in großen Mengen ausgestoßen werden – sind deshalb als toxisch (giftig) eingestuft.

Die Isländer warnen uns – und die Qualitätsmedien unterdrücken die Warnung. Das Vieh, das nun auf die Weiden geführt wird, nimmt die Fluoride auf und wird starke Schmerzen bekommen – und die Bauern wissen nicht, was mit ihren Tieren los ist.

(Quelle: Udo Ulfkotte)

Schnelle News & Zeitungen

US-Börsenaufsicht verklagt Goldman Sachs wegen Betrugs



New York (Reuters) - Die US-Börsenaufsicht wirft der mächtigsten amerikanischen Bank Goldman Sachs Betrug bei einem komplexen Finanzprodukt vor, bei dem Groß-Investoren eine Milliarde Dollar verloren haben sollen.

Goldman habe Anlegern "wesentliche Informationen" bei der Vermarktung eines verbrieften Hypothekenkredits (CDO) vorenthalten, erklärte die SEC am Freitag. Daher werde die Bank vor einem Gericht in New York verklagt. CDOs haben die weltweite Finanzkrise mit ausgelöst. Analysten zufolge kann auf Goldman nun eine Strafe in Milliardenhöhe zukommen. Zudem könnten auch andere Banken ins SEC-Visier geraten. Die Behörde werde anderen Betrugsfällen bei strukturierten Finanzprodukten aggressiv nachgehen, sagte der zuständige SEC-Direktor Robert Khuzami. Goldman wies die Vorwürfe zurück.

Goldman-Aktien verloren 13 Prozent an Wert. Auch Papiere anderer Finanzinstitute gerieten unter Druck. Aktien der Deutschen Bank sackten um 7,3 Prozent ab. Die Börsen in den USA und Europa gingen auf Talfahrt. Der Dax drehte ins Minus und schloss 1,8 Prozent schwächer. Zu den Käufern des Produkts gehörte der Klageschrift zufolge auch die deutsche Mittelstandsbank IKB, die in der Finanzkrise nur mit staatlicher Milliardenhilfe vor dem Kollaps bewahrt werden konnte.

Mit der Anklage verschärfen die USA ihre Gangart gegen Personen und Unternehmen, die sie für die Finanzkrise mitverantwortlich machen. "Das ist ein dickes Ding und ein aggressives Vorgehen der SEC", kommentierte der Bankenmanager Walter Todd das Vorgehen. "Ich bin schockiert." Der Investmentstratege Hank Smith von Haverford Trust & Co sagte, er glaube nicht, dass die Klage Einfluss auf die Erholung und die Fortschritte bei der Stabilisierung des Finanzsystem haben werde. "Aber es könnte der Beginn einer längeren Zeitspanne sein, in der das Schwert des Regulierers über Goldman und vielleicht sogar über der gesamten Branche des Investmentbankings hängt."

Die SEC wirft Goldman Betrug bei einem verbrieften Hypothekenkredit vor. Die Bank habe Anlegern wesentliche Informationen bei der besicherten Schuldverschreibung (Collateralized Debt Obligation, CDO) vorenthalten. Investoren hätten mit dem Papier mehr als eine Milliarde Dollar verloren. Strukturierte Hypothekenpapiere waren ein Auslöser der Finanzmarktkrise, weil in den USA zunehmend auch Hypotheken von Schuldnern mit schlechter Bonität verbrieft wurden. Mit dem Platzen der Immobilienblase in den USA wurden die Investitionen schlagartig wertlos.

Der SEC zufolge hätten die Anleger darüber informiert werden müssen, dass der Hedgefonds Paulson & Co des Milliardärs John Paulson an der Zusammensetzung des Goldman-CDO mit dem Namen Abacus beteiligt war. In den Papieren zur Vermarktung von Abacus sei aber die ACA Management als diejenige Partei genannt worden, die die Auswahl getroffen habe. Zugleich habe der Paulson-Fonds mit Leerverkäufen auf einen Wertverlust des CDO gewettet. Hauptverantwortlicher für Abacus sei Goldman-Vizepräsident Fabrice Tourre gewesen, der ebenfalls angeklagt werde.

Der SEC zufolge hat Paulson & Co Goldman dafür bezahlt, die CDO zusammenzusetzen und zu vermarkten. Die Gestaltung wurde am 26. April 2007 abgeschlossen. Rund neun Monate später waren den Angaben zufolge 99 Prozent der in der CDO enthaltenen Werte herabgestuft. Paulson soll durch das Geschäft der SEC zufolge eine Milliarde Dollar verdient haben. Das Geld kommt zu den Milliarden hinzu, die Paulson ohnehin mit seinen Wetten auf einen Kollaps des US-Häusermarktes verdient hatte. Paulson wird von der SEC aber nicht angeklagt.

"In der Summe", so die Vorwürfe der SEC, "hat Goldman Sachs ein Geschäft auf Paulson-Anfrage arrangiert, in dem Paulson sehr stark die Portfolio-Auswahl mit Blick auf seine wirtschaftlichen Interessen beeinflusst hat." Goldman habe Investoren Paulsons Rolle in dem Auswahl-Prozess oder dessen anderweitigen wirtschaftlichen Interessen aber nicht dargelegt.

Goldman wird durch die Anklage in die größte Krise seit Jahren gestürzt. Die Bank war aus der weltweiten Turbulenzen der Finanzmärkte gestärkt hervorgegangen und ist inzwischen die einflussreichste Bank der USA. Zudem bedeutet es neuen Ärger für den Goldman-Chef Lloyd Blankfein. Er sieht sich ohnehin schon heftiger öffentlicher Kritik angesichts der Geschäftspraktiken und der Manager-Vergütung in seinem Haus ausgesetzt. Zudem kommt die Anklage zur Unzeit, weil die US-Politik derzeit über schärfere Regeln für die Finanzbranche diskutiert.

(Quelle: Reuters-Ticker)

Deutscher und österreichischer Luftraum bleiben bis Sonntag gesperrt



Das gab es in Europa noch nie. Die riesige Wolke mit Vulkanasche aus Island verursacht ein beispielloses Chaos und stört die Reisepläne von Millionen Menschen. Die Flieger am Boden haben viele Folgen: Volle Züge und gigantische Verluste. Ein Ende ist nicht in Sicht. Bleiben Sie hier auf dem neuesten Stand.

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12.15 Uhr Wegen des Flugverbots in Deutschland sitzen die fünf in Afghanistan verletzten Bundeswehrsoldaten weiter gemeinsam mit Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) in Istanbul fest. „Wir gehen davon aus, dass ein Weitertransport heute vor 16 Uhr nicht möglich ist“, sagte ein Sprecher des Verteidigungsministeriums. Der Gesundheitszustand der am Donnerstag in der Nähe der nordafghanischen Stadt Baghlan verletzten Soldaten sei weiterhin „stabil“.

12.03 Uhr Am Hamburger Hauptbahnhof herrscht reges Treiben. „Vor allem nach Kopenhagen gibt es eine rege Nachfrage“, sagte ein Bahnsprecher. Am Morgen seien vier zusätzliche Busse eingesetzt worden, die Reisende nach Puttgarden zu den Fähren brachten. Die Reedereien meldeten einen Ansturm auf ihre Flotte. „Gestrandete Reisende auf beiden Seiten der Ostsee brachten kurzzeitig das Telefonnetz zum Kollaps“, sagte ein Sprecher der Fähr-Reederei TT-Line. Auch die Fähren der Reederei Scandlines sind in diesen Tagen so stark gefragt wie sonst nur im Hochsommer.

11.47 Uhr Die Lage im europäischen Luftraum wird sich nach Vorhersagen der Flugsicherheitsbehörde Eurocontrol auch in nächster Zeit nicht entspannen. Mit nur etwa 6000 von an einem normalen Sonnabend erwarteten 22.000 Flügen fielen mehr als zwei Drittel aller Flüge in Europa aus, teilte die Organisation am Samstag in Brüssel mit. Den Vorhersagen zufolge werde die Aschewolke bleiben und Auswirkungen mindestens in den nächsten 24 Stunden haben.

11.44 Uhr TUI sagt alle Flugreisen bis einschließlich Sonntag um 10 Uhr ab. Für die von TUI abgesagten Flugpauschalreisen wird der Vertrag gekündigt und der Reisepreis in vollem Umfang zurückerstattet. Tui bietet allen Kunden, die von Flugstreichungen und -verschiebungen betroffen sind, an, gebührenfrei auf einen frei wählbaren Termin innerhalb der aktuellen Sommersaison umzubuchen. In diesem Fall sollten sich TUI Kunden an ihr Reisebüro wenden.

11.43 Uhr Die Sperrung der Berliner Flughäfen ist um zwölf Stunden verlängert worden. Bis 2.00 Uhr am Sonntagmorgen werde es auf den Airports Tegel und Schönefeld keine Starts und Landungen geben, teilte ein Flughafensprecher mit. Damit fallen in der Hauptstadt den Angaben zufolge mehr als 600 Flüge aus.

11.08 Uhr Die Deutsche Flugsicherung hat die Sperrung des Luftraums über Deutschland bis 02.00 Uhr am Sonntagmorgen verlängert.

11.02 Uhr Besonders Menschen mit Atemwegs-Problemen können von der Aschewolke aus Island gesundheitlich betroffen werden. Darauf hat die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hingewiesen. Probleme könnten Kleinstpartikel bereiten. „Kleine Teilchen von weniger als zehn Mikrometer Größe sind gefährlicher, weil sie tiefer in die Lunge eintreten können“, wird die WHO- Gesundheitsexpertin Maria Neira in einer Erklärung zitiert. Nach einer ersten WHO-Analyse sind etwa ein Viertel der in dem Aschestaub des Vulkans enthaltenen Teilchen weniger als zehn Mikrometer groß. „Wer draußen etwas in Rachen oder Lunge spürt, eine laufende Nase oder juckende Augen bekommt, sollte ins Haus gehen und seine Aktivitäten draußen begrenzen“, erklärte die Expertin.

10.56 Uhr Nach dem ungeplanten Zwischenstopp in Lissabon setzt Bundeskanzlerin Angela Merkel ihre Weiterreise über Rom fort. Die Regierungsmaschine sollte am späten Vormittag von Lissabon in die italienische Hauptstadt abfliegen. Die weiteren Stationen von Merkels Rückkehr nach Berlin waren zunächst noch nicht klar.

10.49 Uhr Die Aschewolke über Europa legt nun auch den Flugverkehr in Norditalien lahm. Die Flugsicherung habe den Luftraum über der Region am Samstag von 8.00 bis 14.00 Uhr gesperrt, teilte der Mailänder Flughafen Malpensa auf seiner Website mit.

10.48 Uhr Die Deutsche Flugsicherung hat nach Angaben des Flughafens Düsseldorf die Sperrung des Luftraums über den internationalen Flughäfen in Deutschland bis Sonnabendabend, 20.00 Uhr, verlängert.

10.35 Uhr Der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) befürchtet, dass der allgemeine Flugstopp über Europa die konjunkturelle Erholung der deutschen Luftverkehrsbranche spürbar dämpfen wird. „Die Branche hatte durch den über Monate schwelenden Tarifkonflikt bei den Piloten ohnehin keinen guten Start in das neue Jahr“, sagte DIHK-Hauptgeschäftsführer Martin Wansleben der „Rheinpfalz am Sonntag“.

10.12 Uhr Die Deutsche Bahn setzt angesichts des Flugverbotes auch am Sonnabend mehr Züge ein als üblich. „Es rollt alles, was rollen kann“, sagte ein Sprecher. Auch werde wie am Freitag mehr Personal an den Bahnhöfen die Reisenden betreuen. Zugleich erwartete der Sprecher, dass der Sonnabend etwas ruhiger verläuft. Volle Züge werde es dennoch vor allem auf den ICE- Verbindungen zwischen den großen deutschen Flughäfen Frankfurt/Main, München, Hamburg, Düsseldorf und Berlin geben.

10.07 Uhr In Großbritannien haben die Behörden das Flugverbot bis zum Sonntag verlängert. Der Luftraum bleibe bis mindestens Sonntag 02.00 Uhr MESZ gesperrt, teilte die Luftfahrtbehörde mit.

9.57 Uhr Die Sperrung des Hamburger Flughafens wird bis Sonntag 14 Uhr verlängert.

9.33 Uhr Der Hamburger Flughafen bleibt bis Mitternacht gesperrt. „Heute wird es den ganzen Tag keine Starts und Landungen geben“, sagte Flughafensprecherin Stefanie Harder. Das hätte die Deutsche Flugsicherung entschieden. Betroffen seien insgesamt 297 Starts und Landungen und rund 25.000 Passagiere. Sie rät allen Reisenden, nicht zum Flughafen zu kommen, sondern ihre Fluggesellschaften anzurufen und die Flüge umbuchen zu lassen. Der Flughafen bleibt weiterhin geöffnet, Maschinen, die auf Sicht fliegen, dürfen weiterhin starten.

9.21 Uhr Zur schnelleren Beseitigung des Chaos' im Flugverkehr fordern Politiker nach dem Ende der Luftraumsperrung eine vorübergehende Aufhebung des Nachtflugverbots. „Wenn wartenden Passagieren damit geholfen werden kann, sollte das Nachtflugverbot vorübergehend aufgehoben werden“, sagte der CDU-Verkehrsexperte im Bundestag, Dirk Fischer, laut „Bild“-Zeitung. Sein FDP-Kollege Patrick Döring sagte, die Länder sollten jetzt prüfen, inwieweit Nachtflugverbote aufgehoben werden könnten: „Es muss schnellstmöglich eine Rückkehr zum normalen Flugplan geben.“ Auch die Opposition schloss sich den Forderungen an: „Durch den Vulkanausbruch hat sich im Flugverkehr eine dramatische Situation ergeben“, sagte der stellvertretende SPD-Fraktionschef im Bundestag, Florian Pronold. „Wenn die Flugzeuge wieder starten können, muss das Nachtflugverbot vorübergehend aufgehoben werden, um das Chaos schneller wieder zu beenden.“

8.59 Uhr Die Lufthansa hat alle Flüge bis Sonnabend 20.00 Uhr gestrichen. Dies sagte ein Sprecher der Gesellschaft am Morgen. Damit sei weltweit kein einziges Lufthansa-Flugzeug in der Luft. „Das hat es noch nie gegeben“, sagte der Sprecher. Den Betrieb aufrecht erhalten könne derzeit lediglich die Tochter Lufthansa Italia.

8.15 Uhr Der Luftraum über Deutschland muss möglicherweise auch am Sonntag für den Flugverkehr gesperrt bleiben. „Es sieht im Moment nicht gut aus“, sagte ein Sprecher der Deutschen Flugsicherung am Samstagmorgen in Langen. Es könne sein, dass Starts und Landungen den ganzen Tag über und morgen noch untersagt werden müssen. Die riesige Aschewolke nach dem Vulkan-Ausbruch auf Island habe sich mittlerweile in Richtung Südosten stark ausgedehnt. Ab 8.00 Uhr müsse auch der Luftraum über Norditalien gesperrt werden.

7.59 Uhr In Großbritannien haben die Behörden das Flugverbot wegen der Aschewolke aus einem isländischen Vulkan am Samstagmorgen um weitere sechs Stunden verlängert. Wie die Luftfahrtbehörde mitteilte, soll die Sperre des Luftraums nun bis mindestens 19.00 Uhr (20.00 Uhr MESZ) gelten.
22.58 Uhr Man habe aufgrund der aktuellen Lage entschieden, den Luftraum über allen 16 internationalen Flughäfen in Deutschland bis 14.00 Uhr zu sperren. Es handele sich um eine vorläufige Entscheidung, am Samstagmorgen werde man sehen, wie man weiter verfahre.

22.01 Uhr British Airways hat alle Flüge von und nach London für Freitag und Sonnabend gestrichen. Die britische Fluglinie forderte alle Passagiere auf ihre Web-Site auf, nicht am Flughafen zu erscheinen.

21.24 Uhr Air Berlin streicht bis auf einige innerspanische Verbindungen alle Flüge bis einschließlich Sonnabend 14 Uhr. Von den Flugstreichungen betroffene Passagiere werden gebeten, nicht zum Airport anzureisen. Passagiere, die Sonnabend oder Sonntag fliegen wollten, können kostenlos umbuchen oder stornieren.

Wie funktioniert Deutschland?

Andreas Clauss erklärt die Rechtslage in Deutschland. Seine Aussage: "Das staatliche Recht wird überall in Europa abgeschafft." Bitte sehen Sie selbst...



Artikel 65
Der Bundeskanzler bestimmt die Richtlinien der Politik und trägt dafür die Verantwortung. Innerhalb dieser Richtlinien leitet jeder Bundesminister seinen Geschäftsbereich selbständig und unter eigener Verantwortung. Über Meinungsverschiedenheiten zwischen den Bundesministern entscheidet die Bundesregierung. Der Bundeskanzler leitet ihre Geschäfte nach einer von der Bundesregierung beschlossenen und vom Bundespräsidenten genehmigten Geschäftsordnung.

First minutes after Polish President plane crash...Amateur footage...Sho...


Sind da etwa Schüsse zu hören? Hat da vielleicht noch einer den "Absturz" überlebt?

Blitzmeldung: Kaczynski-Absturz – Was weiß der georgische Präsident Saakaschwili?


Nach dem Crash von Polen-Präsident Kaczynski am 10. April 2010 erging sich der georgische Staatschef und Russen-Feind Saakaschwili in dunklen Andeutungen über die »Symbolik« der Katastrophe. Nun stellte sich heraus: Bereits am 13. März 2010, einen Monat vor dem Absturz, strahlte das regierungsnahe Fernsehen »imedi« eine fiktive Reportage aus, in der das Flugzeug des polnischen Präsidenten einem Bombenattentat zum Opfer fiel …

Es gebe etwas »unglaublich Böses« im Zusammenhang mit Kaczynskis Absturz, sagte der georgische Präsident Michail Saakaschwili laut dem Nachrichtendienst Newsmax.com und anderen Quellen nach der Katastrophe vom 10. April 2010. An diesem Tag war der polnische Präsident Lech Kaczynski auf dem Weg zu einer Gedenkveranstaltung für die Opfer des sowjetischen Massakers von 1940 bei Katyn mit seinem Flugzeug tödlich verunglückt. Der Bitte um eine nähere Erläuterung sei Saakaschwili ausgewichen, berichtet Newsmax.com: »Ich meine die Art und Weise, wie er starb. Natürlich gibt es da eine Symbolik. Ich möchte das nicht kommentieren.«

In Georgien scheint man über seherische Fähigkeiten zu verfügen. Bereits am 13. März 2010, einen Monat vor der Katastrophe von Smolensk, strahlte das regierungsnahe Fernsehen imedi eine fiktive Reportage über eine russische Invasion Georgiens aus. Dass es sich bei dem 30-minütigen, zur Hauptsendezeit ausgestrahlten Film nur um eine Simulation handelte, wurde zwar kurz zuvor erwähnt – aber dann rollten die Panzer sehr realitätsnah.

In Wag-the-dog-Manier inszenierte das georgische Fernsehen seinen ganz eigenen Krieg. Ein aufgeregter, offenbar übernächtigter Moderator verbreitete in dem Film immer neue Schreckensmeldungen über die angebliche russische Invasion, Bilder von Bomben werfenden Flugzeugen wechselten sich mit solchen von rollenden Panzern und dem georgischen Präsidenten ab, der Durchhalteparolen absonderte. Kurz und gut: Das Ganze war möglicherweise Saakaschwilis ganz persönliche Version von Orson Welles fiktivem Hörspiel Krieg der Welten über eine Invasion der Marsmenschen, mit dem der Autor 1938 ganz Amerika in Panik versetzt hatte. (Und auch im Georgien des Jahres 2010 war nach Ausstrahlung des Kriegszenarios von Panik, Herzinfarkten und Schwächeanfällen die Rede.


Mit einem wichtigen Unterschied: Die Simulation des georgischen Senders imedi enthielt Berichten zufolge ein verblüffendes Stück Prophetie. Laut verschiedenen Medien wurde in der Reportage behauptet, die Maschine des polnischen Präsidenten und Saakaschwili-Freundes Lech Kaczynski sei nach einer Bombenexplosion abgestürzt. Ziemlich genau einen Monat später, am 10. April 2010, geschah das Unfassbare und vollkommen Unwahrscheinliche. Tatsächlich stürzte Lech Kaczynski zusammen mit einem guten Teil der polnischen Führung bei einem Flug zu einer Gedenkveranstaltung in Katyn bei Smolensk ab.

Der polnische Präsident habe die gefälschte Meldung über seinen Absturztod damals nicht kommentiert, heißt es in den Berichten. Saakaschwili dagegen habe den Film als »realitätsnah« bezeichnet.

Der georgische Präsident Michail Saakaschwili gilt als amerikanischer Agent und Provokateur, der offenbar an einem größeren Krieg mit Russland interessiert ist. Die Visionen des georgischen Fernsehens spiegeln nur die Visionen seines Präsidenten wider, der es offenbar nicht erwarten kann, einen großen Krieg zwischen Ost und West auszulösen. Ein erster Versuch Anfang August 2008 scheiterte, als georgische Truppen die Hauptstadt des unter russischem Schutz stehenden Südossetien angriffen und damit eine russische Antwort und vorübergehende Invasion Georgiens auslösten (siehe verheimlicht – vertuscht – vergessen 2009, S. 170ff.). Ob Unfall oder nicht – auch der von Saakaschwili offenbar vorausgesehene spektakuläre Tod des prowestlichen polnischen Präsidenten auf russischem Boden birgt jede Menge Sprengstoff in sich. Polen ist sowohl Mitglied der EU also auch der NATO.

(Quelle: Gerhard Wisnewski, Schweizer Tagesanzeiger)

Petition gegen Gentechnik


Zum ersten Mal seit 12 Jahren hat die Europäische Kommission soeben den Anbau gentechnisch manipulierter Lebensmittel zugelassen!

Indem sie der Gentechnik-Lobby nachgegeben hat, ignoriert die Kommission die Meinung von 60% der Europäer, die zuerst sichergehen möchten, dass der Anbau genmanipulierter Nahrungsmittel keine Bedrohung für unsere Gesundheit und die Umwelt darstellt.

Durch eine neue Initiative der EU ist es gesetzlich möglich geworden, dass offizielle Eingaben direkt an die Europäische Kommission gerichtet werden können, wenn sich eine Million EU-Bürger beteiligen.

Lasst uns 1 Million Unterschriften sammeln, damit die Einführung genmanipulierter Nahrungsmittel so lange gestoppt wird, bis aussagekräftige Forschungsergebnisse vorliegen; sie werden dem Präsidenten der Europäischen Kommission, Barroso, übergeben. Bitte unterzeichnen Sie die Petition und leiten Sie den Link per E-Mail an Ihre Freunde und Familien weiter:

Hier der Link zur Petition!

Verbraucher-, Gesundheits-, Umwelt- und Bauernverbände protestieren seit langem gegen die wenigen internationalen Gentechnik-Konzerne, die einen so massiven Einfluss auf die europäische Landwirtschaft ausüben. Mit dem Anbau von genmanipulierten Nutzpflanzen sind zahlreiche Bedenken verbunden: Verunreinigung angrenzender Ackerflächen, enorme Belastung der Umwelt durch den exzessiven Einsatz zusätzlicher Pestizide; die Zerstörung der Artenvielfalt und der regionalen Landwirtschaft und nicht zuletzt die Auswirkungen von "Genfood" auf die Gesundheit der Bevölkerung.

Während sich einige EU Mitgliedstaaten deutlich gegen die Entscheidung ausgesprochen haben, unterstützt Deutschland den Anbau der "BASF-Kartoffel" Amflora und stellt somit den Profit der CEOs vor das Interesse der Bürgerinnen und Bürger. Auch Österreich wird davon betroffen sein, da viele Nahrungsmittel und Zusatzstoffe aus Deutschland importiert werden.

Noch immer gibt es keinen Konsens darüber, was die Langzeitfolgen von genmanipulierten Organismen betrifft. Die Forschungsinstitute und Kontrollbehörden werden von der Gentech-Industrie finanziert, die in erster Linie ihren Profit im Auge hat - nicht das öffentliche Wohl. Deshalb fordern die europäischen Bürger weitere unabhängige Untersuchungen, Tests und Vorsichtsmaßnahmen, bevor eine genmanipulierte Pflanze zugelassen und gefördert wird.

Prognose zum Ölpreis

6 Monats Chart
Ölpreis verhält sich mustergültig

Deutlich zu erkennen ist die Tatsache, dass der Ölpreis sich im aufwärtsgerichteten Trendkanal (blaue Trendlinien) in schön alternierenden Wellen auf und ab bewegt. An der oberen Trendbegrenzung erfährt er einen Widerstand und dreht nach unten ab. An der unteren Trendbegrenzung angelangt erfährt er eine Unterstützung und bewegt sich fortan wieder aufwärts in Richtung obere Trendbegrenzung. Diese Wellen hat der Ölpreis seit September 2009 geradezu mustergültig nachvollzogen.

MACD sehr zuverlässig

Der "Moving Average Convergence Divergence" (rot-schwarze-Linien unterhalb des Charts), ein hervorragender Indikator für das Erkennen von Überkauften und Überverkauften Zuständen zeigt eine starke Korrelation mit dem Ölpreis und brachte sehr zuverlässige Signale (grüne Pfeile). An den jeweiligen Tiefpunkten mit Werten von -1 kamen Käufe in den Markt, die den Ölpreis in der Folge immer um 12-15 USD steigen ließen.

Widerstand bei 86,00 - 87,00 USD

Der Ölpreis erfährt von der Unterseite her eine Unterstützung durch die untere Trendbegrenzung (untere blaue Trendlinie). Diese stieg seit September 2009 von 66,00 USD auf nunmehr etwa 73,50 USD an. Diesem Aufwärtsdruck wurde in der Folge der Wellen 1 bis 3 zunächst nicht mehr ganz Rechnung getragen. Denn die nachfolgenden Hochpunkte stiegen zwar auch an, aber die obere Trendbegrenzung wurde nicht mehr ganz erreicht. Doch gegen Ende März hat der Ölpreis dann doch noch in einem 2. Anlauf die Kurve gekriegt und wieder einmal den Trendkanal bestätigt. Wie es längerfristig aussieht, betrachten wir im 3-Jahres-Chart.
3 Jahres Chart

Liebe Leser,

anbei erhalten Sie eine charttechnische Analyse des Ölpreises von Michael Sturm:


Die Tankstellenpreise sind in den letzten Tagen und Wochen wieder stark angestiegen. Korreliert das mit dem Ölpreis? Und vor allem, was können wir für die Zukunft erwarten? Weiter steigende Preise?

Dazu schauen wir uns zunächst den 6-Monatschart des Ölpreises an.

Ölpreis verhält sich mustergültig

Deutlich zu erkennen ist die Tatsache, dass der Ölpreis sich im aufwärtsgerichteten Trendkanal (blaue Trendlinien) in schön alternierenden Wellen auf und ab bewegt. An der oberen Trendbegrenzung erfährt er einen Widerstand und dreht nach unten ab. An der unteren Trendbegrenzung angelangt erfährt er eine Unterstützung und bewegt sich fortan wieder aufwärts in Richtung obere Trendbegrenzung. Diese Wellen hat der Ölpreis seit September 2009 geradezu mustergültig nachvollzogen.

MACD sehr zuverlässig

Der "Moving Average Convergence Divergence" (rot-schwarze-Linien unterhalb des Charts), ein hervorragender Indikator für das Erkennen von Überkauften und Überverkauften Zuständen zeigt eine starke Korrelation mit dem Ölpreis und brachte sehr zuverlässige Signale (grüne Pfeile). An den jeweiligen Tiefpunkten mit Werten von -1 kamen Käufe in den Markt, die den Ölpreis in der Folge immer um 12-15 USD steigen ließen.

Widerstand bei 86,00 - 87,00 USD

Der Ölpreis erfährt von der Unterseite her eine Unterstützung durch die untere Trendbegrenzung (untere blaue Trendlinie). Diese stieg seit September 2009 von 66,00 USD auf nunmehr etwa 73,50 USD an. Diesem Aufwärtsdruck wurde in der Folge der Wellen 1 bis 3 zunächst nicht mehr ganz Rechnung getragen. Denn die nachfolgenden Hochpunkte stiegen zwar auch an, aber die obere Trendbegrenzung wurde nicht mehr ganz erreicht. Doch gegen Ende März hat der Ölpreis dann doch noch in einem 2. Anlauf die Kurve gekriegt und wieder einmal den Trendkanal bestätigt. Wie es längerfristig aussieht, betrachten wir im 3-Jahres-Chart.


Widerstände 86,00 - 90,00 USD auch 2007 und 2008

In den Jahren 2007 und 2008 hat sich die genannte Zone bereits mehrfach als hartnäckig herausgestellt. Selbst im Crashjahr 2008 drehte der Ölpreis innerhalb seines starken Verfalls an der genannten Zone intraday nach oben und startete eine 20-USD Zwischenrally. Somit bleibt diese Zone mehrfach in ihrer Wichtigkeit bestätigt und kann dem Öl in den nächsten Tagen und Wochen erhebliche Schwierigkeiten bereiten (rote gestr. Horizontale). Sollte die Zone in ein paar Wochen geknackt werden, stünde neben der oberen Trendbegrenzung auch die 100 USD-Marke auf dem Programm.

Fazit: Beruhigung in Sicht

Ich erwarte für den Ölpreis viel Mühe beim Überwinden dieser Zone. Die Indikatoren alle zusammengenommen, ob MACD, ob horizontale Widerstände, ob Zyklische Wellen oder nachlassende Dynamik, alles spricht für eine Entspannung des Ölpreises in der nächsten Zeit. Um den Ölpreis in naher Zukunft über diese kritische Grenze zu hieven, brauchen die "Öl-Bullen" schon massiven Rückenwind von der Datenfront. Deutlich bessere Wirtschaftsdaten, fallender USD oder starke Nachfrage. Ich sehe dies jedoch noch nicht und erwarte demnach keinen weiteren Anstieg in nächster Zukunft (3 Monate). Damit wäre auch die eingangs gestellte Frage geklärt. Der Benzinpreis dürfte zunächst nicht weiter klettern! Aber: Vergleicht man den Ölpreis Mitte 2008 mit etwa 140-150 USD mit dem damaligen Benzinpreis von etwa 1,55 Euro/l mit dem heutigen Ölpreis 84 USD und dem heutigen Benzinpreis von 1,45 Euro/l, dann könnte man schon wieder Mutmaßungen anstellen, dass der arme Autofahrer wieder einmal abgezockt wird.

(Quelle:Performance Ticker)